Von Lurup nach Sülldorf

Irgendwo in Lurup

Irgendwo in Lurup

Über Nacht fiel die Temperatur um 11°, als wollte sie pünktlich in den Herbst starten, der heute nominell beginnen sollte. Gestern noch hatte ich in Frankfurt über die Hitze gestöhnt.

Für den Abend stand ein Treffen des Lesekreises an, was meinen Nachmittagsausflug zeitlich einschränken würde und als ich bei Diebsteich ankam und der nächste Zug nach Halstenbek, von wo ich ursprünglich nach Sülldorf fahren wollte, sich um 20 Minuten verspäten sollte, dachte ich, warum nicht nur bis Elbgaustraße und dann quer rüber am Osdorfer Born vorbei?

So kam ich durch Lurup.

Da passiert entlang langer Straßen erstmal wenig, bevor es dann gegen Osdorf (am Engelbrechtweg) hin etwas eigenheimiger wird. Man ist dann schnell im nördlichen Teil der Osdorfer Feldmark, durch die sich die Düpenau zieht, deren Bachbett vielleicht hier und da einige schöne Motive für die Kamera ergäbe.

Durch die Osdorfer Feldmark

Durch die Osdorfer Feldmark

An einer Abzweigung gehts kurz durch eine Gewerbegebiet, bevor man dann schon das Sülldorfer Moor mit seinen markanten Alleen erreicht. Sülldorf nur 15 Minuten später und dort ein Eis. Melone. Eine nicht allzu ausgedehnte Strecke.

Kirche

Michaelskirche in Sülldorf. Aufnahme 4x5 Großformat Agfa Pan 100

Michaelskirche in Sülldorf

Viel Zeit hatte ich nicht. Gerade 2 Aufnahmen, wovon die eine hier die Michaelskirche auf uraltem Agfa Pan 100 (4×5) abbildet. Diesmal gab es von der Schärfe her keinen Grund zur Beanstandung; wenn man mal von den deutlichen Alterserscheinungen der Emulsion absieht. Wirklich unklar, woran es vor einigen Wochen gelegen haben könnte.

Lesen

Abends dann Lesekreis in Bargteheide. Nur zu dritt und allen blieb uns unklar, was wir an dem Buch Der Perser von Alexander Ilitschewski eigentlich hätten gut finden sollen. Das dümpelt so dahin und nach 300 Seiten konnte ich immer noch nicht sagen, worum es eigentlich ging. Somit fielen auch die Fragen aus, die uns doch eigentlich in eine kontroverse Diskussion bringen sollten. Hoffentlich wird Peter Weiss Abschied von den Eltern, mein Vorschlag, in dieser Hinsicht besser.

Mit Tüten voll Pflaumen aus dem Garten der Gastgeberin von dannen. Dann naht der Herbst.

  

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