Ethnologie des Selbst und der Anderen – Das Seminar im November

Selbst im Küchenstudio Hamburg  auf Sendung für Radio X in Frankfurt

Selbst im Küchenstudio

Hier also der Mitschnitt meiner Radiosendung vom heutigen Freitag, den 15.11. 2019, ein graubedrückender Herbsttag. „Zum Auswandern…“, meinte Helmut von Radio X. Dabei sah es heute Mittag auf dem Ise-Markt noch ganz gut aus. Leicht diesig. Später bewölkte es sich.

Aus dem Inhalt der Sendung:

Auf der Suche nach sich und anderen. In fremden Gefilden.

Film und MacGuffin und im Warburghaus. Eine schamanistische Praxis. Kunst- und Kulturwissenschaftler als fremder Volksstamm. Wie aus der Perspektive eines Ethnologen. (Aber der Guffin ist kein Objekt klein a. Es fehlt die Melancholie.)

Ellipse der Bibliothek. Profane Kultstätte des Wissens, der Gelehrsamkeit, der Bücher.

Künstler sind doof. Ich geh da nicht mehr hin. (Der Erfolg kann trotz Doofheit eintreten. Siehe Kippenberger.)

Japanreise vor 20 Jahren, Doitsu Geete, Geete Doitsu. Und die Honorative. Ehrerbietende Verben und Fürwörter.

Alle Gedankengänge in voller Länge hier:


 

Und zuletzt: Was wäre das Ganze?

Nächste Sendung Fr., 13.12. 2019 um 16 Uhr auf Radio X
 

Transkript Minute 33:33 bis 36:30

ja 16 uhr und 35 minuten freitag der 15 november 2009 10 gehört das seminar auf radio ickx und am mikrofon ist stefan beck ja so war ich eben bei (g)aby warburg nur vielleicht hat er so angestellte gehabt und die daneben sollen wir jetzt das sollen wir jenes nun vielleicht auch die ganze korrespondenz wobei stellt ihr darum frag mich fragt wer hat denn eigentlich diesen warburg ernst genommen der hatte ja eigentlich nie ein richtiges amt er hat studiert und dann hat ein doktor gemacht na ja also ich denke mal aber auch zu seiner zeit haben dass viele getan wir haben eine andere ernst genommen sind ja dort doch andere in der zeit und es war jetzt nicht so zwei oder drei es waren sicher nicht so viele kunsthistoriker oder kulturwissenschaftler auf dem markt wie ich sagen könnte man sagen könnte aber trotzdem frage ich mich wer wie kam s oder oder oder auch nicht wurde ignoriert sowie partie wenn man so sagen will wirkungsgeschichte von abi warburg zu seiner zeit na ja dass ich vielleicht durch seine bücher das irgendwie nur der konnte ja was weiß ich was er da ich weiß gar nicht was für welche beträge geflossen sind auf jeden fall als er dann später eben diese bibliothek einrichten ließ da gab's im keller des hauses auf ein förderband und eine luke oder klappe zur straße hin weil es sonst zu aufwendig gewesen wäre bücher die angeliefert wurden die ins haus zu tragen oder da fuhren die wahrscheinlich mit liefer autor lieferwagen vorher und dann wurde das wieso dieser kohlenkeller in den bücher keller und es gab auch ein bücher aufzug im haus also dass das zeugt natürlich davon dass da ein ganz schöner durchsatz an büchern war aber welche summen da das kann man sicher nachgelesen aber vielleicht hat er ja was weiß ich ich habe eine erstausgabe von vasari oder was immer an büchern zu derzeit heiß begehrt war und dann sagt man so nah kamen leute vielleicht mal vorbei und sagten sich kann ich mal gucken kommen oder sowas dann hat man plötzlich festgestellt da ja das ist ein ganz interessanter vorgänger dieser abi also ist er übrigens oftmals habe ich den eindruck den wir nicht jetzt noch mal ganz kurz auf diese diese betroffenen gruppe kontakte zurückkommen kann...

  

2 Gedanken zu „Ethnologie des Selbst und der Anderen – Das Seminar im November

  1. Sabine

    Guten Abend Stefan,
    der Mensch, von dem Du erzählst, dass er in seiner Wohnung ausstellt und dorthin einlädt, hat keinen „grundsätzlichen Zweifel“, sagst Du, und Du vermisst das.
    Hand aufs Herz und nichts für ungut, aber: wo ist DEIN grundsätzlicher Zweifel an DEINER Haltung… ?
    Herzliche Grüße,
    Sabine

    Antworten
    1. Stefan B. Adorno Beitragsautor

      Liebe Sabine,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Frage. Und natürlich, dass Du in meine Sendung gehört hast.

      Falls es in meiner Sendung nicht klar ‚rüberkam, mit „grundsätzlichem Zweifel“ meinte ich seine Einstellung zur Kunst, als einem außerhalb seiner (und meiner) liegenden Feld.

      Welche Haltung ich selber zur Kunst habe, habe ich ja hier im Blog schon vorgebracht und versucht, dabei umsichtig vorzugehen. Dass ich daran aber nicht ‚grundsätzlich‘ zweifele, sollte doch eigentlich klar sein, sonst wäre es ja ein Zweifel am Zweifel.

      Oder anders: Ich zweifele an der Kunst. Aber dieser Zweifel selbst ist mir gewiss.

      Ist es jetzt klarer?

      Herzliche Grüße
      Stefan

      Antworten

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