Lockdown in Eidelstedt

Parkanlage an der Mühlenau. Auf dem Weg nach Eidelstedt

Auf dem Weg nach Eidelstedt

Der dritte Advent schon und Frau Merkel verkündete heute am Mittag den kommenden „harten Lockdown“, den alle erwarteten, seitdem die moderaten Einschränkungen im November nicht genügend Wirkung zeigten. Nun denn, für meinen sonntäglichen Spaziergang suchte ich wie immer möglich, Kontakte zu vermeiden und wählte erneut Eidelstedt.

Dabei gab sich die Witterung grau, trüb und nebelnieselig, schon eine Zumutung, vor die Tür zu gehen. Diesmal führ ich bis zur Station Eidelstedt (eine nach Stellingen) und lief dann in Richtung Mühlenau, immer meinen kleinen Wagen hinter mir herziehend.

Je weiter ich in Richtung Eidelstedt Zentrum vorankam, desto desolater erschien mir die Lage. Eidelstedt eine einzige Sozialstation.

Eidelstedt Zentrum, menschenleer.

Eidelstedt Zentrum, menschenleer.

Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Dort wollte ich mich nicht lange aufhalten und nahm die Lokalbahn (AKN) zurück zur Hauptstation, wo ich unterhalb des Bahnhofs in den Fangdieck einbog, dem ich bis zur Mühlenau folgte, die hier aus einem schmalen Grünstreifen in den Beton des Gewerbegebiets übetritt.

Mit der 4x5 Kamera an der Mühlenau im Eidelstedter Gewerbegebiet

Mit der 4×5 Kamera an der Mühlenau

Hier beeilte ich mich sehr, die Kamera aufzubauen und ein Foto zu schießen. Die feuchtkalte Umgebung machte die Prozedur nicht sonderlich angenehm. Man sieht, ich nutzte eine pinke Plastiktüte als Unterlage, zum Schutz der Ausrüstung, die unweigerlich Platz auf dem Boden verbrauchte.

Anschließend lief ich schnellen Schritts in Richtung Volkspark, den ich, stimmungsvoll, bei anbrechender Dämmerung durchquerte. Wie schon zur vorherigen Woche ergab ich mich auf dem letzten Abschnitt, der sehr viel Asphalt enthielt, für drei Stationen dem Bus, bevor ich auf dem abschließenden Teilstück vom Celsiusweg aus nach Hause lief.

Keine großartige Tour, doch schien mir bei den heutigen Bedingungen nicht mehr zu machen zu sein. Vielleicht ist mir ja ein Foto geglückt.

  

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