Zu Fuss mit Fuss eV ins Nordend

mit der Gruppe Fuss eV unterwegs ins Nordend

Zu Fuss in Richtung Nordend

Seit meinen betrüblichen Auseinandersetzungen mit Radfahrern auf dem Bürgersteig in Ottensen, verfolgte mich der Wunsch, diesem Problem gemeinschaftlich mit anderen Menschen beizukommen. Daher wandte ich mich kürzlich an den Verein Fuss e.V., die Interessenvertretung der Fussgänger, deren Frankfurter Filiale mich prompt zu ihrem ‘Betriebsausflug’ ins Nordend einluden.

Praktischerweise trafen wir uns an diesem warm-schwülen Sonntag beim mir um die Ecke, am Palmengarten, von wo wir eigentlich nur der Fürstenbergerstraße folgen mussten, um unser Zielgebiet zu erreichen. Unterwegs bemerkten wir bauliche und kulturelle Sonderlichkeiten, worunter, thematisch naheliegend, natürlich die Verkehrsleitung des Fußverkehrs fiel, wie auch die Beschilderung und Bodenmarkierung inklusive einiger Zebrastreifen.

Wissenswertes im Holzhausenpark

Wissenswertes im Holzhausenpark

Bei einer kleinen Rast im Holzhausenpark erfuhren wir auch einiges zu der Gegend, deren erste Erwähnung bis ins frühe 16. Jahrhundert zurückging und noch im 19. Jahrhundert vor den Toren der Stadt Frankfurt lag. (Da wir auch den Hölderlinpfad kreuzten, musste hier irgendwo auch das Gontardsche Sommerhaus gelegen haben.) Der nahe vorbeilaufende Oeder Weg erhielt seinen Namen von zwei Oeden, die Holzhausener und die Stalburger Oed, wobei mit Oed damals ein kleines Gut oder Landsitz gemeint war. (Im Grimmschen Wörterbuch, das ich zu Rate zog, wird Oed mit Leere oder Brache in Verbindung gebracht, was wohl besonders in Bezug auf Rodung vom Wald zu sehen war.)

Über die Schwarzburgstraße betraten wir das eigentliche Nordend, wo mir, nicht nur meiner Abwesenheit geschuldet, manche Ecken vollkommen fremd waren. In einer Seitenstraße nahmen wir von einer neu errichteten Quartiersgarage Notiz, die allerdings auch nicht in der Lage zu sein schien, die dicht an dicht parkenden Autos aufzunehmen.

Im Günthersburgpark

Im Günthersburgpark

Nach einer Einkehr in einem Lokal mit stark südländischem Einschlag (nicht ganz mein Ding), schlossen wir unsere Tour im Günthersburgpark ab, den ich bestimmt seit 20 Jahren, vielleicht, mindestens, nicht mehr betreten hatte. Da ich noch früher mal in der Gegend gewohnt hatte, kam mir manches dort vage bekannt vor.

Insgesamt eine sehr erfreuliche Aktion, die meiner Neigung zu Stadtspaziergängen sehr entgegenkam und mancherlei Ähnlichkeiten mit den Ausflügen von FritzDev gemein hatte (daher vielleicht auch eine Miteinanderbekanntmachung nahelegte). Einziger Nachteil, der fast ausschließliche Gang über Asphalt, der Füße und Gelenke arg arg strapzierte. Wahrscheinlich wird sich das in der Stadt nie wirklich ändern lassen.

Wer demnächst mal mitlaufen möchte, findet auf der neuen Webseite sicher Anschluß:

https://rheinmain-zu-fuss.de/unsere-treffen

  

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