Archiv für das Jahr: 2021

Kunst oder Elektrik – Das Seminar im April

Auf Sendung im Küchenstudio (voll elektrisch)

Auf Sendung im Küchenstudio (voll elektrisch)

Nun schon die vierte Sendung, die nach ersten zeitgeschichtlichen Bemerkungen (da nämlich heute, am 99. Tag des Jahres Prinz Philip mit 99 Jahren starb und vor 200 Jahren Charles Baudelaire geboren wurde, was ich leider vergaß, zu erwähnen.) einige, nicht unbedingt neue Gedanken zur Ökonomie des Künstlerdaseins aufgriff, die um die Frage kreisten, warum von Künstlern so gerne erwartet wird, sie sollten umsonst arbeiten.

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Spaziergang vor Regengebiet

Kleingartenanlage am Volkspark Altona

Kleingartenanlage am Volkspark Altona

Nach dem gestrigen, verstörend schönen Samstag, voller Frühlingsahnung, blieb der heutige Sonntag den Launen des Aprils überlassen. Was also tun? Auch meine Schwester hatte schon die Tage gejammert, sie könnte nicht dauernd nur um den See laufen; ein paar Berge wären ihr zur Abwechselung willkommen. Mir blieb derweil nur Bahrenfeld.

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Kunst jenseits des Marktes

Kunst auf Lager

Kunst auf Lager

Zu den wunderlichsten und hartnäckigsten Beschwörungsformeln im Kunstkontext gehört die einer ‘Kunst abseits oder jenseits des Marktes’. Die Implikation dabei ist in der Regel, dass Kunst nur außerhalb des Marktes, – Kunstmarkt ist wohl immer gemeint, frei und sie selbst sein könne. Kunst, die in welcher Weise auch immer, den Bedingungen des Marktes folge und gehorche, sei falsche, unfreie, beschädigte Kunst. Kunst unterhalb ihrer Möglichkeiten.

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