Ein Ausflug nach Oppenheim

Blick auf Oppenheim, die Katharinenkirche...

Blick auf Oppenheim, die Katharinenkirche…

Noch ein Versuch, mir die nähere, nicht ganz so nahe Umgebung mittels des Deutschlandtickets zu erschließen. Ich wählte diesen Sonntag Oppenheim, eine kleine Stadt südlich von Mainz, von der mir eine Freundin schon vor einiger Zeit begeistert erzählt hatte.

Anreise mit der S-Bahn, leider weniger bequem und recht voll (es ging über den Flughafen). Ankunft nach etwa 60 Minuten. Vom Bahnhof aus der Weg leicht ansteigend, hinauf in den Ortskern, entlang mancher lieblich, französisch-rheinisch wirkender Altbauten, zum Marktplatz, recht überschaubar und dahinter aufragend die Katharinenkirche (wiederhergestellt nach Zerstörung durch die Franzosen im Pfälzischen Erbfolgekrieg) und dahinter aufragend die Burgruine Landskron, zu der ich aufstieg für einen erhabenen Blick über die Stadt und das Rheintal.

Mein Traum am Wegesrand in Oppenheim

Mein Traum am Wegesrand in Oppenheim

Alles gefiel mir sehr wohl dort, wie auch dieses entzückend gotisierende Schlösschen am Wegesrand, das ich sofort nehmen täte, wenn es denn zum Verkauf stünde, während die Auslagen der Makler mir sofort das Gegenteil bewiesen und nur schreckliche Bauten der 1970er Jahre vorstellten (kein Wunder, denn deren Besitzer sterben jetzt aus).

Rhein bei Nierstein. Ausflug nach Oppenheim, 17.3. 2024

Rhein bei Nierstein. Ausflug nach Oppenheim, 17.3. 2024

Nachdem ich bei Nierstein noch einen Blick auf den Rhein geworfen hatte, der hier gemächlich breit daherzog, wollte ich den Heimweg antreten, auf dem mich erst leise und dann immer stärker ein Unwohlsein befiel, das mir Angst machte, ich müsste vielleicht vorher den Zug verlassen und … ja, mit letzter Kraft kam ich in Frankfurt an, schleppte mich nach Haus, wo ich in Bett fiel, den Tag beenden lies und aus. (Das ist mir schon lange nicht mehr passiert.)

  

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