Woche 12 (3) in Paris

Hochhäuser in der Cité du Chemin Vert, Bobigny, Paris.

Hochhäuser in der Cité du Chemin Vert, Bobigny.

Erste volle Woche nach meiner Rückkehr aus Frankfurt, die dritte nun in Paris.

🔵 Montag (13.10.), gleich nach dem Frühstück nach Grenelle, wo ich im Mediamarkt einen Monitor erwarb. Ein einfaches Modell, aber eine größere Arbeitsfläche bei der Bearbeitung von Fotos ist schon für sich ein Wert. War stolz auf mich, dass ich das hinbekommen habe. Nebenbei noch bei Javel den wahrscheinlich letzten Wohnsitz von Paul Celan fotografiert.

🔵 Dienstag (14.10.), morgens wieder Sprachcafé bei Robert Sabatier. Anschließend in den 12. Bezirk, hinter Bastille. Sehr nette Gegend. Rund um den Marché d’Aligre. Bei meiner Vermieterin Papierkram unterschrieben. Es sieht außerdem gut aus, dass ich die Wohnung auch im nächsten Jahr anmieten kann. Prima, dann kann ich planen.

Am späteren Nachmittag mit der U-Bahn rüber nach Marx Dormoy. Wasser beim Brunnen gezapft. Einkauf beim Monoprix.

🔵 Mittwoch (15.10.), in die Stadt. Bei Citadium nach Mode geschaut, für einen ersten Eindruck, aber es gab überhaupt nichts. Versuch in der Rue Laffitte ein Foto zu machen. Leider zuviel Betrieb. Mittagszeit.

🔵 Donnerstag (16.10.), nach Bobigny. Bei sehr günstigen Licht Fotos von Hochhäusern gemacht. Cité du Chemin Vert. Das war teils unheimlich, weil kaum Menschen dort unterwegs waren. Dann mit der Tram 1 quer durch La Courneuve bis Saint-Denis. Bedrückende Stimmung. Bobigny wirkte fast heiter dagegen. Stop in Garibaldi, zum Bäcker und zu Monoprix.

🔵 Freitag (17.10.), zum Fuß zur Bibliothek Goutte d’Or. Sprachcafé, große Runde. Wilde Themen, von der Sprache Peul über Kongo, Boxkampf Ali gegen Foreman, Kryptowährungen, organisierter Kriminalität zu Tanzvergnügungen. Leider ist jetzt die nächsten 2 Wochen Pause wegen Schulferien. Was mache ich ohne Margot und Alexine?

🔵 Samstag (18.10.), in die Stadt. Figaro Week-end erstanden und zum Jardin du Palais Royal. Es ist sonderlich angenehm, da am Springbrunnen zu sitzen. Warm war es auch noch. Danach mit dem Bus 85 zu mir ins Viertel zum Einkauf.

🔵 Sonntag (19.10.), Ausflug nach meinem Wunsch, immer gerne am Wasser. Nach Juvisy an der Seine im Südosten von Paris. Am gegenüberliegenden Ufer erstreckt sich ein großer Park, der Base de loisirs du Port-aux-Cerises. Bei leichtem Nieselregen ist fast niemand unterwegs. Mir ist ein wenig mulmig zu Mute. Am nördlichen Ende des Areals, bei Vigneux-sur-Seine, laufe ich noch weiter über offenes Feld, teils zu einer Seite von langen Mauern begrenzt, bis Ablon, wo ich auf der Staustufe die Seine überqueren kann. Von dort wieder mit der Linie C zurück nach Paris. Erst am Abend erfahre ich von dem dreisten Juwelenraub im Louvre, der sich schon am Morgen ereignet hatte. (Und noch: vor 3 Jahren war ich das erste Mal in Paris.)

Kleine Nachträge auf Twitter …

  

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