Endlich bin ich wieder in Paris. Doch erst seit zwei Tagen, von denen ich berichte.
🔵 Freitag (30.1.). Frankfurt, Wohnung fertig machen. Bangen, nichts vergessen zu haben. Mit zwei Koffern zum Bahnhof. Im TGV ab 12:50. Zug war voll. (Wahrscheinlich weil Freitag). Fahrt aber ruhig. Ankunft pünktlich 16:50 am Gare de l’Est. Dort gleich in den Bus 31, der mich schnell bis Château Rouge brachte. 17:25 klopfte ich schon bei meiner Vermieterin an. Alles prima, Wohnung wie letztes Mal. Nur Koffer abgestellt, dann zurück zum Lager und dort die eingelagerten Sachen geholt. Nichts passiert. Dann erst um die Ecke zum ersten Einkauf beim Super U. (Kurz bemerkt: es war noch hell, als ich ankam. Paris liegt weiter im Westen.)
🔵 Samstag (31.1.). Grau, aber doch kein Regen. Nach dem Frühstück meine erste Tour. Endlich wieder Figaro week-end, bei Réaumur-Sébastopol. Einige Besorgungen beim schwedischen Möbelhaus, Rue de Rivoli. Dann wieder zurück zur Rue des Petits Champs, meine Lieblingsecke. Kaffeepause in einer kleinen Bäckerei. Wollte gar nicht mehr weg, musste dann aber schließlich doch zum Einkaufen zurück in mein Viertel.
🔵 Sonntag (1.2.). Jetzt doch Regen. Und sowieso zu warm, während aus Deutschland Bilder von Schnee und Eis kommen. Was tun? Dachte zuerst an das Veterinärmedizinische Museum in Maisons-Alfort, aber dann konnte ich mich doch nicht überwinden. Museum, das geht schwer.
Alternative, zunächst auf den Markt am Boulevard Ornano, dann zu den Flohmärkten von Saint Ouen. Die überdachten Hallen hatte ich noch nie eigehender betrachtet. Der Marché Dauphine ein feines Durcheinander. Musste allerdings feststellen, dass mir zu Flohmarkt die Geduld fehlt. Wenn ich nicht sofort etwas finde, langweilt es mich.
Der Regen hatte nachgelassen, nahm aber wieder an Stärke zu. Ich dann, nach einem Einkauf zu Haus. Später besuchte ich die Bibliothek Robert Sabatier zum Zeitschriften blättern. Dass das Haus am Sonntag geöffnet hat, ist hier normal.


