Was tun an einem Sonntag, der freundlich mit Sonnenschein begann? Meine Optionen erschienen erschöpft. Als gegen Mittag Bewölkung auftrat, meinte ich, wenigstens ein Foto am Bunker am Marbachweg zu versuchen. Auch die Motive erschöpfen sich.
Als ich dort ankam, erinnerte ich mich sofort wieder an die Bushaltestelle direkt vor dem Bunker. Wenn dort jemand saß, konnte ich nicht fotografieren. Also kam es darauf an, so viel Geduld aufzubringen, den Takt der Busse (sonntags alle 15min) abzuwarten, dabei noch den weiteren Verkehr und die Bewölkung im Auge zu behalten. Als es soweit war, beeilte ich mich sehr, die Kamera aufzubauen, einzustellen und drei Bilder zu schießen. Zur Sicherheit. Das Fuji 75mm sollte etwas mehr Weitwinkel haben als vor ein paar Jahren das 90mm. Kaum zu glauben, es sind fast 4 Jahre her.
Nachdem ich das geschafft hatte, mäanderte ich durch den Dornbusch und den Unicampus zu mir nach Hause zurück. Da konnte ich schon die digitale Aufnahme in Farbe bearbeiten. Für die Entwicklung des Films wollte ich noch etwas sinkende Temperaturen abwarten.
Die vergangene Woche, über die ich noch berichten sollte, schien mir nur so durchgerauscht zu sein.
🔵 Montag (13.7.), erneuter Anlauf, die Stefan George Bücher loszuwerden. Nach einigen Hinweisen sah ich die Kiste nochmals nach wertigeren Exemplaren durch, die ich vielleicht gesondert verkaufen könnte. ich fand mehrere. Drei könnten sogar richtig wertvoll sein. Auch hier erwies sich die KI als hilfreich.
In Frankreich neben Waldbränden in der Nähe von Bordeaux jetzt auch ein Feuer nahe Paris, im Wald von Fontainebleau. Etwa 2000 Hektar verbrannt, 10% der Waldfläche.
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🔵 Dienstag (14.7.), weiter mit den Büchern. Ich nahm mir vor, eine extra Webseite für die wertigeren Bücher zu erstellen, die ich auch einzeln verschicken würde. Damit ging der ganze Nachmittag dahin. Am Abend konnte ich die Seite dann auf Twitter bewerben.
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🔵 Mittwoch (15.7.), zuerst meldete sich der Herr, der neulich mal vorgeschlagen hatte, auf dem Grab meines Vaters einen Bücherschrank aufzustellen. Leider wollte er selbst die George Bücher nicht nehmen, da ihm die Transportkapazitäten abgingen. (Sein Wohnort lag in Gießen. Die Bahn machte nach einem Böschungsbrand weiterhin Probleme.) Später meldete sich ein anderer Herr, diesmal aus Frankfurt, der mir versprach, die Bücher abzuholen. Wir verabredeten uns für Freitag,
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🔵 Donnerstag (16.7.), morgens Einkauf in der Stadt. Der Konstimarkt fand auf der Hauptwache statt. Beim Aldi. Nachmittags Steuerkram. Alte Kisten mit Briefen durchgesehen. Was könnte da weg?
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🔵 Freitag (17.7.), Einkauf in Bockenheim. Manchmal nehme ich noch einen Espresso beim Bäcker. (Ein wenig wie Paris.) Der Woolworth war aus seinem Stammhaus auf der Leipziger verschwunden. Mit ihm der markante rote Schriftzug über dem Eingang. Letztes Jahr hatte ich noch ein Foto davon gemacht. Dann Wohnung aufräumen. Es kommt nicht so oft vor, dass ich Gäste habe. Um 15:00 erschien Alexander, um die George Bücher abzuholen. Wir fanden heraus, dass uns eine gemeinsame Bekannte verbindet. Lange ist das her. Ich hoffe, die Bücher meines Vaters haben einen Menschen gefunden, der sie wertschätzt. Jetzt muss ich mich um die Ernst Jünger Bücher kümmern.
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🔵 Samstag (18.7.), zuerst wieder Einkauf an der Hauptwache. Danach war ich drauf und dran, einem CDU-Abgeordneten eine erboste Mail zu schreiben in Sachen Spahn und Leihmutterschaft. Dann kam schon um 14:00 die Eilmeldung, Spahn sei vom Amt des Fraktionschefs zurückgetreten. Immerhin. (Es ist doch seltsam, dass es nach dieser Wahlrechtsreform keine Abgeordneten mehr gibt, die für den eigenen Wahlkreis, hier vor meiner Haustüre zuständig sind. Ich hätte beinahe einem Abgeordneten aus Offenbach geschrieben.) Beim Aufräumen erinnerte ich mich, dass es noch einen dritten Film aus Grönland geben musste, von Qaqortoq. Ich fand ihn und digitalisierte ihn. Acht Bilder im Format 6×9, das war aufwändig. (==> Q)
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🔵 Sonntag (19.7.), in einer Kiste fand sich noch mein Sony Walkman WM-D6C, 1985 in Hamburg erworben. Zuerst wollte er nicht, aber mithilfe der KI fand ich den Fehler und er lief wieder. Großartig. Ebenfalls in der Kiste ein Audioband aus Japan, Hyper Rich Label Medicine Case. Wahrscheinlich 1995 in Tokyo erstanden. (==> Q)


