Ein Sonntag ein grau drei Fotos

Wiese im botanischen Garten Frankfurt, nahe Sandsteppe.

Wiese im botanischen Garten Frankfurt, nahe Sandsteppe.

Der Sonntag morgen überraschend grau bedeckt. Mich animierte die Stimmung sogleich, die Großbildkamera einzusetzen. Das erste Mal überhaupt in diesem Jahr. Durch den Aufenthalt in Paris war ich nicht dazu gekommen.

Vollkommen außer Übung wollte ich mich nicht überfordern und wählte deshalb den nächstgelegenen Botanischen Garten als Ziel. Ich mag dieses Gelände sehr. Ein wenig Wind gab es, weswegen ich zu einem möglichst offenen Bereich neigte. Die Belichtungszeit sollte kurz sein, damit sich bewegende Pflanzen im fertigen Bild nicht zu deutlich abzeichneten. Im nördlichen Teil des Gartens fand ich dafür den Abschnitt „Sandsteppe“. Hier belichtete ich 2 Bilder mit dem empfindlicheren Film Foma Retropan und 1 Bild mit dem weniger empfindlicheren Ilford FP4+.

Kamera aufgebaut an der Standsteppe im Botanischen Garten Frankfurt, 5.7. 2026

Kamera aufgebaut an der Standsteppe im Botanischen Garten Frankfurt, 5.7. 2026

Später am Nachmittag lief ich rüber zum IG Farben Gelände, wo ich mich nahe des Casinos im Kiesgarten, der sonntags nicht in Betrieb war, zu einem Kaffee niedersetzte, den ich in der Thermoskanne dabei hatte. Dazu einige Zeilen aus dem Figaro. Zum Abend hin auch etwas Tennis, Wimbledon. Wahrscheinlich Hubert Hurkacz gegen Jan-Lennard Struff. Ein angenehmer Sonntag.

Und so verlief die Woche:

🔵 Montag (29.6.), nicht mehr ganz so heiß. Das wäre heute mein regulärer Rückreisetag aus Paris gewesen. Telefon mit einem weiteren Interessenten für die George-Bücher meines Vaters. Er schlug mir vor, wir sollten auf dem Grab meines Vaters einen öffentlichen Bücherschrank einrichten, aus dem sich jeder eine bereitgestellte Auswahl seiner Bücher entnehmen könne. Ein schöner Gedanke. Ob das die Friedhofsverwaltung erlauben würde?

🔵 Dienstag (30.6.), mit dem Rad zum Einkauf nach Bockenheim. Kaffee da beim Bäcker, obwohl das Croissant nicht schmeckte. Abends Telefonat mit meiner Schwester. Sie kam mit argen Neuigkeiten.

🔵 Mittwoch (1.7.), Halbzeit. Wie wird das Jahr weitergehen?

Am Nachmittag zum Unicampus. In die Bibliothek und auf einen Kaffee. Der Campus gut gefüllt. Wahrscheinlich Semesterende.

🔵 Donnerstag (2.7.), morgens zum Konstimarkt, der momentan an der Hauptwache stattfindet. Schwarze Johannisbeeren erstanden. Die Schale von 500g zu 7,50 Euro. Das war noch günstig. Bei Funk, wo ich die grüne Soße hole, hätte die 9,80 gekostet. Am Nachmittag Videokonferenz mit unserem Steuerberater. Zu meiner Überraschung hatte er die Bewertung unseres Erbes immer noch nicht fertig gestellt. Jetzt soll es September werden, bis er es hinbekommt. Grrrrrrm.

Vor 2 Jahren war ich in Narsak (Grönland).

🔵 Freitag (3.7.), die schwarzen Johannisbeeren zu Saft und anschließend Gelée verarbeitet. Das ergab 7 Gläser. Prima. Dann, weil es noch unklar ist, wie und wann es mit Paris bei mir weitergeht, spontan einen Französischkurs hier in Frankfurt am Institut français gebucht.

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