Mittwoch aus Schweden zurückgekehrt, litt ich mich durch allerlei Überlegungen, wie der Sonntag zuzubringen sei. Schließlich entschied ich mich für Bad Soden.
Ein Ort, der mir immer noch am Meisten zusprach. Kaum zu glauben, dass ich im Dezember zuletzt dort war.
Anfahrt wie immer angenehm, dann drei Schritte und schon war ich im Kurpark. An der Konzertmuschel wurde gerade einiges aufgebaut, das auf eine Musikdarbietung hoffen liess. Ich versorgte mich beim Bäcker, der eigentlich ein französisches Café ist („depuis 1992“!), wie passend, mit einem Croissant, bekam dazu an der Konzertmuschel einen Kaffee und verschwand darauf im schattigen Park. Man merkt in Bad Soden sodann, dass die Luft viel besser ist als in Frankfurt. Im Badehaus sollte ab 15:00 eine Ausstellung öffnen, während vorher schon Foyer und Treppenhaus von einer Heilkräutermesse oder ähnlichem okupiert war. Edelsteine, Kupferarmbänder und ganz viel Energie. Über die Ausstellung hätte ich mich gerne aufgeregt, doch da war nichts zu machen. (Ewa Stefanski Malerei, Doris Pfeiffer, Skulptur) Einfach jenseits aller Massstäbe und einfach schön bunt. Mein Nachmittag war gerettet.
Und so verlief meine Woche; mit der Abreise aus Schweden:
🔵 Montag (17.8.), Wecker um 8:00, kurzes Frühstück, dann Hütte aufräumen, was mir gegen 11:30 gelungen war. Draussen der Himmel grau, so dass ein letzter Ausflug an den See flachfiel. Aber immerhin kein Regen. Mit dem Rad eine Runde hinter Perstorp durch den Wald gedreht. Ein Foto noch, dann 13:35 los, viel Gepäck dabei, dann an der Straße auf den Bus warten, der sich wie immer Zeit ließ.
Unterwegs nach Nässjö erhielt ich eine SMS von der schwedischen Bahn, ein Brand zwischen Alvesta und Nässjö behindere den Verkehr. Mit Einschränkungen wäre zu rechnen. Als ich am Bahnhof in Nässjö ankam, zeigte die Tafel schon eine Verspätung von 30min an, die ich schnell dazu ausnutzte bei Systembolaget ein Mitbringsel für Christel einzukaufen. Zug fast 50min Verspätung, die sich weiter ausdehnte, in dem wir kurz nach der Abfahrt für weitere 60min einfach stehen blieben. Nach dem Brand ein Unfall. Ich kam schließlich mit fast 2 Stunden Verspätung in Malmö an. Das Hotel lag zum Glück gleich gegenüber dem Bahnhof.
Viel Zeit blieb nicht mehr. Åhléns hatte schon zu. Ich bis zum Södra förstadskanalen, wo immerhin die Sonne herauskam, und wieder zurück. Am 7eleven einen kleinen Imbiss eingeholt, dann zum kleinen Leuchtturm an der Universitetsbron. Auf seinen Stufen, auf das Wasser schauend, hatte ich vor 10 Jahren zum ersten Mal gesessen.
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🔵 Dienstag (18.8.), 7:30 auf. Knappes Frühstück im Hotel. Nicht meine Zeit. Besorgungen im Bahnhof, dann mit der Bahn über den Öresund nach Kopenhagen. Tschüss, Schweden. Der Zug nach Hamburg leider kein behäbiger dänischer, sondern ein tschechischer, der bis nach Prag ging, dafür mit 1000 Rucksacktouristen.
Ich hatte reserviert. Die Fahrt verlief ruhig. Wir kamen pünktlich um 15:00 in Altona an. Graues Nieselwetter empfing mich. Typisch Hamburg, aber nicht stimmungsvoll. Nachdem ich meine Sachen bei Christel abgelegt hatte, musste ich mich erst an Hamburg, bzw. Ottensen gewöhnen. Mein altes Viertel kam mir fremd vor. In einer Schleife, kam ich schließlich am schwedischen Kaufhaus an. Dort besuchte ich, wie früher, die Caféteria, was meine Eingewöhnung erheblich beförderte. Später zum Einkauf im Mercado, dann ging es wieder. Am Abend kamen Barbara und Pascal zu Besuch. Leider konnten wir aufgrund des trüben Wetters (mit einem Mal kein Sommer mehr) nicht in Christels Garten sitzen.
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🔵 Mittwoch (19.8.), meine letzte Etappe. Von Hamburg nach Frankfurt. Morgens noch Einkäufe, beim Aldi Nord die Hefeknoten (die unser Aldi nicht hat) und auf dem Mark auf der Großen Bergstraße Krabbensalat. Dann gings auch schon los und auch wieder nicht, denn am Hauptbahnhof Hamburg wurde mein Zug mit 20 Minuten Verspätung angezeigt, aus denen dann 40 und dann 60 Minuten wurden. Sehr unschön. Die Fahrt aber dann ohne weitere Störungen, so dass ich eben eine Stunde später in Frankfurt ankam. Dort Wetter heiter.
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