Archiv der Kategorie: Essays

Beiträge im ThingLabs Blog, die seine kritische Distanz zur Kunst herausstellen und für die Seite beispielhaft sind.

Ist Kunst begründbar?

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Warum ist das Kunst? – Foto von FaceMePLS, auf Flickr

In seinem Buch Das Kunsturteil geht Claus Borgeest der Frage nach, wie die Überzeugung, etwas sei Kunst, zustande kommen könne. Die Absicherung der Überzeugung sei ‘Grund’ oder ‘Begründung’ genannt.

Ich zitiere hier die vielleicht entscheidende Passage seiner Argumentation:

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Auf Distanz zur Welt – Welchen Sinn hat Kunst?

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Jenseits des Gewöhnlichen – wie Kunst, so das Bier

Wenn Kunst unerklärlich und geheimnisvoll wirkt, dann ist das kein Mangel, sondern Ausdruck ihrer Grundverfassung, die auf Abstand zur Welt geht und daraus Sonderrechte für sich fordert.

Auf meine Untersuchungen zur Kunst als eine der Religion nahestehende Praxis ergibt sich ganz zwangsläufig und aufdringlich die Frage, warum sich die Kunst durch eine solche Kritik unberührt zeigt.

Wie ist es erklärbar, dass Kunst trotz fehlender rationaler Begründung weiterhin existiert und durch den Mangel an Begründung nicht in Frage gestellt wird?

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Welche Aufmerksamkeit sollte Kunst erfahren?

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Ich fick euch…, Hafen2 Offenbach

Die Tage kam ich auf einen Blogbeitrag, worin der Autor folgende Feststellung trifft:

Kunst verliert ihren eigentlichen Wert, wenn ihr Erfolg sich in der Frage erschöpft, ob sie wahrgenommen wird. (Manifest)

Der Kern dieser Aussage liegt sicherlich im Begriff “erschöpft”. Dem stimm ich zu. Es sollte auch andere Kriterien für den Erfolg geben, außer dem Grad der Wahrnehmung. Was hier wohl quantitativ gemeint ist.

Aber wie steht es um die Wahrnehmung der Kunst? Wie sollte sie aussehen?

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