Zurück in Frankfurt und gleich wieder auf Sendung im heimischen Radio X in Bockenheim. Seltsam kommt es mir vor, dass die letzte Sendung im Mai noch aus meinem Küchenstudio in Hamburg kam.
Definitiv war durch die amtlichen Studiomikrofone der Klang besser, mit dem folgende Inhalte in den Äther gelangten:
Rückkehr nach Frankfurt, Leben im Lager, Kisten, die Vergangenheit (und weniger erfreuliche Zukunft) enthalten, eine skurrile Begegnung auf dem Uni-Campus mit Erinnerung an meine Studienzeit in Hamburg, der Marshelikopter und Verknüpfungen daraus an die Anfänge der 3d-Animation in den 1990er Jahren.
Alles zusammen, ohne Punkt und Komma:
Exzerpt der Sendung, unkorrigiert
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Seminar 11.6. 2021
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Die Quelle ist ein Auszug aus einer Live-Radiosendung, in der Moderator Stefan Beck am 11. Juni 2021 über seinen kürzlichen Umzug von Hamburg nach Frankfurt reflektiert. Im Zentrum der Sendung, die er ohne Notizen im Studio 2 von Radio X hält, steht die innere und äußere Topografie seines neuen Lebens, wobei er detailliert die chaotischen letzten Tage in Hamburg, den Showdown mit dem Vermieter und die emotionale Abschiedsreise nach Frankfurt schildert. Ein weiteres zentrales Thema ist der Umgang mit seinem umfangreichen Archiv, insbesondere mit Kisten voller CDs und alter Daten-Backups, was ihn zur Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit des eigenen künstlerischen Nachlasses und der rasanten technologischen Entwicklung zwingt, welche die damalige Rechenleistung heute wie ein Abenteuer erscheinen lässt.
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Ja, schönen guten Tag an diesem Freitagnachmittag, Freitag der 11. Juni 2021, 16:3 am Mikrofon ist Stefan Beck und wie immer bei dieser Sendung jeden zweiten Freitag im Monat geht es darum, dass ich allein im Studio sitze und versuchen werde, die nächsten 45 bis 50 Minuten alles auszusprechen, was mir in der Zeit durch den Kopf gehen wird. Denken, sprechend, sprechend, denkend, ohne Notizen, ohne Manuskript und auch ohne Musik. Ja, das ist heute eine kleine Premiere. Ich weiß nicht, ob ich vielleicht schon die gewisse Aufregung in meiner Stimme verspürt habe, denn ich sitze hier tatsächlich mit Fleisch und Blut in Studio 2 von Radio X in Bockenheim und sende zu euch über den Eter oder vielleicht über das Internet und vielleicht bemerkt ihr, dass die Qualität besser, die Sprachqualität besser ist als sonst. Wobei wir hatten ja im letzten Jahr diese Internetschaltung aus Hamburg mit diesem kleinen Gerät. Kein Skype mehr, aber vielleicht ist das hier auch noch ein kleines Stück mit amtlichen Mikrofonen. Ich weiß gar nicht, was das AKG, also ist kein Neumann, ich glaube, das haben sie da drüben. Studio 1, da sehe ich gerade rüber nach Studio 1, da ist aber niemand nachher kommt aber jemand. Ja, es ist irgendwie seltsam. Jetzt bin ich schon fast 3 Wochen in Frankfurt und es kommt mir seltsam vor, dass ich die letzte Sendung im Mai, dass ich die noch aus Hamburg aus meiner Küche gemacht habe. Ja, wirklich, das ist schon schon ein ein Stück gefühlt liegt es hinter mir. Ja. Und Ich kann sagen, es ist mir gut geglückt, also noch an dem ja dem Freitag vor vier Wochen im Mai, da saß ja noch nicht war ich mir noch nicht ganz sicher wie ich denn nun aus meiner Wohnung da in Hamburg rauskommen würde. Unter welchen Umständen gekündigt hatte ich natürlich schon, aber es war mir noch nicht klar, wie der Vermieter auf den Zustand der Wohnung reagieren würde und das war wirklich die letzten ein ein richtiger Showdown. Am Montag nach der Sendung habe ich angefangen, die Küche zu verpacken und dann am Dienstag den Rest und ich hatte mir vorgenommen, Dienstag will ich alles schaffen, damit ich den Mittwoch habe, um Dinge dann wie Abfälle oder andere Sachen, die ich nicht mehr brauche, loszuwerden. Und dann habe ich tatsächlich noch am am Mittwochmgen die letzten Kisten gepackt und bin dann zu hab dann Papier und Glas und anderen Müll weggebracht und noch dann so eine kleine Abschiedsrunde gefahren an diesen Aussichtspunkt nach Neumühlen. Viele kennen das Bild vielleicht über an meinem Blog, wo man so von oben über die Elbe guckt und die großen Schiffe sieht oder das kleine das kleine Ferschiff, ich muss sagen, diesen Blick, ja, den vermisse ich, den gibt's hier nicht in Frankfurt. Und dann bin ich noch bei einer Freundin in Ottensen vorbei. gefahren. Eine treue treue Begleiterin in meiner ganzen Zeit in Hamburg. Es gab nicht allzu viele, aber das war Kristel hat's wirklich hat stand an meiner Seite und dann habe ich noch mal so ein ein Eis im Park gegessen. Ja, und dann am nächsten Morgen um 6:30 Uhr klingelte schon mein Wecker. Da musste ich noch mein Bett zerlegen, ganz schnell frühstücken und um 7:30 Uhr standen die Jungs vom Umzugsunternehmen auf der Matthe. haben Fluch alles mitgenommen und dann ging es erst richtig los. Da hatte ich so um für 16:30 Uhr war der Vermieter angekündigt und von als als dann die Wohnung wirklich leer war, da habe ich dann noch wirklich Flecken ausmalen am Boden, Flecken versuchen wegzukriegen und da schruppen und die Fenster nicht vergessen. Ich habe ich habe da so geschruppt, dass ich noch tagelang Muskelkater davon hatte, nicht? Wahr und Dann um um 16:30 Uhr oder kurz vorher kam dann wirklich der Vermieter mit so einem kleinen Trupp und dann eine Frau im im im Schlepptau und da sagte die Maklerin und da wusste ich schon, das kann jetzt nicht irgendwie groß böse, es kann jetzt nicht böse werden, der wird mich nicht vor der Maklerin runterputzen und so war's dann auch. Das ging alles relativ glatt. hat diesen, wir haben ja so einen kleinen Auflösungsvertrag, dass ich da früher aus der Wohnung räumte und der Auflösungsvertrag gemacht, ne, und noch einen kleinen Kaffee getrunken. D haben sie mich sogar in Ruhe gelassen. D habe ich noch mal alles zusammengepackt und ja oder so, ich glaube fünf, kurz nach 5 Uhr war ich durch und dann hatte ich zwei dicke Koffer. Ich habe viele Dinge. Ich hat noch zuletzt hatte ich noch Bierflaschen, die habe ich da gelassen, dachte ja, da die wenn er danach renoviert, dann freuen sich vielleicht die Handwerker und da ich wirklich zwei Rollkoffer und noch zwei Tüten mit auch noch Lebensmitteln und B zum Bahnhof in Altonah. Ich hatte, weil ich ja nicht wusste, wie es ausgehen wird, auch keine Fahrkarte gelöst und dann Reisezenter war voll und da habe ich einfach am Automaten ein Ticket gelöst in den Zug umr und dann war es zu Ende. Dachte ich, Mensch, hier Hamburg, ne, irre. Ich weiß jetzt jetzt kommt es mir schon wieder ein wenig entrückt vor. Aber als ich da so dann rollte, der so wie immer, ne, rollte. Ich bin ja auch lange nicht mehr, ich bin seit September 2020 bin ich keinen Fernzug mehr gefahren. Da rollte der so Altonah, Bahnhof Dammtor, dann über die Alster Hauptbahnhof und dann da da entlang den da, wo jetzt Hafen City. Das hat sich ja auch irre verändert. Ich dachte noch, als wir da entlang fuhren, vor acht, nein, 9un Jahren, da war ich ja damals in Im Sommer 2012 mit meiner in Anführungszeichen Freundin hatten wir dieses Picknick am Kai. Das ja alles total umgepflügt worden und dann noch mal über die Elbrücken und die Sonne schien und ich dachte ja, was wollte ich mehr. Also alles hat alles geklappt. Der Zug ja hinter Hannover wurd's dann ein bisschen langsam die, wie sagte jemand auf Twitter, eine freundliche Entschleunigung der Bundesbahn. Da war irgendwie die Strecke zwischen Göttingen und Kassel, die wird renoviert, repariert und dann fuhr der wieder so in Kurven und Schlenkern durchs hessische Hinterland. Ja, also kam ich dann schließlich um kurz nach 11 Uhr in Frankfurt an und dachte mir nicht am Hauptbahnhof, das ist zu deprimierend. Ich steig Hamburg sagt ich schon Frankfurt Süd aus. Habe mir da ein Taxi genommen und bin dann so durchs nächtliche Frankfurt, wenn der da über die Brücke dann in die Hochhaus Schluchten. So dachte ich, ach, das ist doch der beste Einstieg für Frankfurt. Und um 11:30 Uhr war ich dann zu Haus, wenn man es so nennen mag. Und am nächsten Tag am Freitag kam dann schon zum Glück etwas später um 10 oder 11 Uhr konnte ich ausschlafen, kam dann das Umzugsunternehmen und hat dann das Zimmer, was ich ansonsten vermietet hatte, komplett mit Kisten vollgestellt und seitdem bin ich am Räumen. Es ist so, es ist langsam besser schon. Ich habe jetzt so einen ganz schönen Arbeitsplatz, aber es stehen immer noch Kisten rum. Man muss ja auch sich sagen, ich habe ja 2013 habe ich mein Atelier da in meine Wohnung. Das steht zum großen Teil in meinem Schlafzimmer. Da habe ich so eine Wand eingezogen mit so einem Stahlregal und da stehen halt Kisten und ich denke, guck mir das so an. Heute habe ich eine Kiste mit CDs. Ich habe ja früher Musik gemacht, aber ich habe auch ja in den sage ich mal Ullerjahren war CD und auch DVD, Daten DVD war so das praktikabelste und günstigste Medium, um um Backups zu machen. Und das nur, wenn man wenn man eine CD sagt man vielleicht, das ist ja nicht viel, aber wenn man wenn man wirklich eine Menge CDs hat, ich habe schon angefangen letzte vorletzte Woche Musikcds, also da habe ich angefangen zu digitalis ieren, wo ich denke, na ja, da brauchst du eigentlich das physische Medium nicht mehr, das hörst du mal da oder hier mal und da mal an. Aber das brauchst du einfach nicht mehr. Und dann habe ich einfach die Booklets rausgenommen und dann die CDs an der Bushaltestelle bzw. neuer Dings am Unicampus habe ich ein Bücherschrank entdeckt. Und dann können ja hat der so Hiph-Hop CDs von Anfang der 90er Jahre. Bei manchen musste ich noch dran denken, wie die Leute damals erschrocken waren. Ich weiß, habe ich mal auf einer Fete am Mousonturm habe ich diese CDs aufgelegt und dann kam einer von den Mousonturm leuten mit seinen eigenen CDs, ne, und leg doch mal was Richtiges auf. Und ist natürlich klar, jeder DJ muss sich solchen Aufforderungen konsequent widersetzen. Und ich habe mich natürlich auch geweigert. Und da habe ich natürlich schon schlechtes Karma abbekommen da im Mousonturm. Ich denke immer noch manchmal, oh Gott, es gibt auch noch den Mousonturm. Wie vieles so das Gefühl habe, ja, so die ersten Tage bin ich so durch Frankfurt gefahren und habe manchmal so so wie so Nachbilder gedacht, ah, da warst du mal und ich manche bei manchen da oben am Sandweg da in der da oben unterm Dach, da war man eine Party, da war ich noch wieder da hochgestapft bist oder dort. Früher, als man nicht so viel Geld hatte. Da da waren viele Studenten Partys. Da haben Leute irgendwo im Dachgeschoss gelebt. Und oftmals, ja, da oben war das. Und mittlerweile vielleicht ist das Dach ausgebaut oder so. Wie ich auch ich mal kürzlich in Bockenheim war, da war ich hier Falkstraße, da wohnte eine Bekannte von mir, die war eine der ersten, die eine Eigentumswohnung hatte. Das war damals noch in den 90ern, da waren wir ja noch arme, ja, nicht mehr so, aber so Poststudenten. Als ich ja glaubt, die hatte eine Erbschaft gemacht und So und das war dann ganz aufregend. Das so ist meins. Der gehört das. Der gehört die wohnt nicht zur Miete, hat nicht so ein Schrägen. Damals hatte ich ja auch so ein Schrägen, oder ich habe ja noch in der WG gewohnt. Anfang der 90er in der Güntesburg Allee. Und so dachte ich, da habe ich gedacht, wo ich wusste nicht mehr,
wo das war. Irgendwo in der Falkstraße und da bin ich da auf und abgelaufen, habe überlegt an den Briefkästen geguckt, aber ich fand ihren Namen nicht mehr. habe ich später zu Hause damals hatte ich so FiloFax so Wochenkalender von FiloFax und da habe ich die hatten ja auch so so Adresszusätze konnte man ja immer so Dinge dazu basteln. Im Grunde waren das auch schon Apps. Da gab's so ein FiloFax Stadtpläne, sogar Restaurantführer konnte man so sich dazu klicken gewissermaßen, also London oder Paris oder Zürich plus Stadtplan oder Hotel oder irgend so Zeug. Vielleicht auch auch so Nightlife oder sowas. Irgendwo müsste ich die noch haben. Das war damals sozusagen analoge App. Dieser war eigentlich super durchdacht, furchtbar teuer dieses FiloFax Zeug damals. Da hat so, ich weiß nicht, so ein Ding irgendwie 30 oder 40 D-Mark gekostet. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Na ja, aber ich hatte dann mir so hatte dann auch so mein mein sozusagen analoge Adresseapp gefunden, aber gerade den Namen von dieser Bekannten dafür an wo ich dann plötzlich dachte, hey Mensch, da hat der oder die gewohnt, ja, mal. So, dann kam das wieder. So wird so eine so eine innere und äußere Topografie Frankfurt wird so ne kommt so zusammen. Und so geht's mir manchmal. Ich habe ja Kisten von Flyern. Wenn ich noch mal auf diese Kisten da habe ich früher in den 90ern und später habe ich Flyer gesammelt, habe ich noch Kisten. Und wie gesagt, diese CDs, jetzt muss ich mal wie gesagt, ich Weiß nicht, ob ich die jetzt direkt wegwerfen soll, diese Backups. , aber ich muss irgendwie den Platz verkleinern. Am besten wäre es natürlich wie ich eben diese Musikcds gerippt habe und jetzt sind die auf einer Festplatte, da habe ich aber noch nicht und für diese Daten CDs habe ich wahrscheinlich nicht genügend Platz. Also, das wäre natürlich das das Ultimo, denn wenn man sich überlegt so eine 2 Zoll da gehen 2 TB drauf und das Ding ist so so ein bisschen wie eine wie eine zwei zwei Zigarettenschachteln oder so. Da könnte ich ich muss aber das bevor ich das mache, muss ich versuchen so ein so ein Booklet, da hatte ich eins gefunden, da gab's früher so so seltsame so Boxen und da waren ganz viele Hüllen drin und da hat man CDs. Ich fand das früher fand ich das doof. Aber da hatte ich ja auch mein Atelier und genügend Platz. Aber jetzt muss ich wirklich mal schauen. Und ich habe ja einen ganzen zweiten Hausstand integriert. Ich dachte ja, ich habe nichts in Hamburg. Aber was ich allein an CDs und Büchern mitgebracht habe. Und und noch anderen Rechnerkram und wie gesagt, da habe ich jetzt dieses dritte Zimmer, da stehen jetzt auch noch Kisten. Also das ist noch längst nicht gut. Also möglicherweise muss ich ein anderes muss ich vielleicht doch noch ein Lagerraum irgendwo mieten. Das muss ich mir auch noch mal aufschreiben. Es gibt natürlich kommerzielle Anbieter. Aber vielleicht ergibt sich irgendwo eine Gelegenheit, dass jemand einen trockenen Keller hat. Das ja vielleicht die Hörerinnen draußen, vielleicht habt ihr irgendwo so Innenstadt nah einen trockenen Keller. Dachboden ist etwas schwieriger, weil da könnte es ja heiß werden und dann könnten die CDs oder so, was ich da habe schmelzen. ja, wie gesagt, es gibt diese kommerziellen Anbieter, die so Storage Space anbieten, aber es ganz schön geht auch ganz schön ins Geld. Also, aber vielleicht ja, meldet euch doch mal, ne, falls ihr sowas haben solltet, ne, sonst muss ich auch noch mal im Bekannten Kreis gucken. Denn so gerade mein Schlafzimmer, dachte ich, als ich das Haus eben verließ, dachte ich, besonders sexy ist es jetzt nicht. Also zum Glück momentan ist ja noch mit Corona so, dass ich dass ich keine Gäste empfangen kann oder möchte. Keine Nächste Woche habe ich ja Geburtstag. Aber da wird's also keine Party bei mir zu Hause geben. Vielleicht ein zwei Freunde so im im Park. Muss ja sagen, wenn ich jetzt springen darf auf Frankfurt, früher fand ich ja das Westend war mir das bisschen zu ruhig und zu spießig, aber nachdem ich jetzt aus Hamburg aus diesem Ottensen kam, habe ich gedacht, Mensch, das das ging mir ja auch die ganze Zeit auf dem Keks dieses Ottensen. Und dachte ich so, ich a so nett und ruhig da im Westend und der Unicampus der ist ja super. Also, die gab's früher auch schon, aber ich dachte d ne, also das das richtig gehe als abends ma ich so ein Spaziergang da Unicampus, ne, und gestern da ist mir was Lustiges passiert. Ich muss ja auch zusätzlich diese Roller, diese Elektroroller, , die gibt's ja diechen hier in Frankfurt viel mehr als in Hamburg. In Hamburg waren die schon nervig. Aber hier geht keinen Tag, dass ich nicht mit irgendjemand von denen da in in Konflikt gerate. Weil die fahren noch über die Bürgersteige, als wä es nichts. Und irgendwie zwei Personen sind sowieso immer da drauf. Ich dachte, das wäre verboten. Aber das kümmert niemanden. Ja, also ne und ich lief da gestern da im Campus und da kam wieder so ein so eine Rollergruppe. Da fahren die auch darum. Und und einer rollte so auf mich zu und ich o was will der vielleicht ist das jemand der mich der sich rächen will vielleicht hatte habe ich den irgendwo angemacht ne und der hat sich mir hat sich gemerkt ne und der der rollte so auf mich zu aber dann irgendwie lächelte er mich an und fragte dann so so was ist was ist das für Gebäude Gebäude hier und ich sag irgendwie ist die Uni, ne und irgendwie und er ist nicht Schule, ne und ich so nein ist Universität. Und und versucht ihm das Ich hatte den Eindruck, er sprach nicht so gut Deutsch oder so die die die größere Begrifflichkeit war ihm vielleicht nicht ganz so sofort da und versucht ihm zu erklären, was das Gebäude vorher war. Hauptquartier, Hauptverwaltung, IG Farben und groß ich habe nur so großer Chemiekonzern und so guckt er mich so wirklich an und dann mein er zum Schluss oder so meinte so, das war ihm anscheinend bisschen schon zu viel an Erklärung. Meinte, guckt er mich so an, meine du suchen auch Frau, du suchen Frau. ne? Und ich so: "Na ja, nee, nee, das sind doch ihr Studentinnen. Die sind alle viel zu jung." Und er so, , "Du, du du suchen Frau Professor." Und ich so, ja, ja, vielleicht. Und das fand ich irgendwie ja dann ist er dann irgendwie weiter bzw. er sagte dann noch bei Studentinnen sagte ja Studentinnen ja sehr gebildet. Und ich sagte ich ich so innerlich irgendwie schön wär es. Aber ich wollte ihm nicht die Hoffnung nehmen. irgendwie aber das ich fand das das war irgendwie goldig. Dieses wie das aussprach dieses Frau Professor, du suchen Frau Professor. Diese diese diese zu ohne die diesen diesen Leerraum, den man normalerweise eine Frau Professor so dieses so zusammengezogen, nicht wahr, was vielleicht so diesen mit mitsagen mit bedeuten sollte, nicht? Das ist hier nicht nur um den Titel geht, sondern dass dort eben so Frau Frau Professor da verbirgt sich ein weibliches Wesen dahinter. Also so, ne, das was ja vielleicht so im Unialltag, ne, in der Heren Wissenschaft manchmal nicht so zur Geltung kommt oder da eigentlich eigentlich erstmal nicht gefragt gefragt ist, nicht? Also, der was was eben mit diesem diesem fast schmachtenden Frau Professor mehr rüberkt. Da musste ich mich dran dran denken. 1987, da war ich in Hamburg in der Kunsthochschule im Sommer. Ja, Mensch, diese Hitze zum Glück hier, ich hoffe das hört man nicht. Im Hintergrund brummt so ein gibt's hier ein bisschen so ein Klimagerät. , ich hoffe Radio X hat das alles geprüft, dass das hier nicht mit in die Aufnahme gerät, sonst wird das vielleicht etwas blöd. Ja, also ich hatte mir gerade hat ein neues Rennrad gekauft. mein Heimfahrrad wurde mir wie viele andere Räder sofort geklaut in Hamburg und dann hatte ich irgendwo hat ein Bekannter, der brachte so ein so ein Rad, was bei ihm im Keller stand an, so eine Klapperding. damit fuhr ich den ganzen Winter 86 87 da an die Kunsthochschule und dann hatte ich irgendwo, ich weiß gar nicht, wie ich wieder drauf gekommen bin, in Alto nach dieses Rennrad erstanden. Ich glaube fast, das war nicht ganz legal. Also das , weil es war relativ günstig und es hatte eine schicke stahlblaue Farbe und dann habe ich mir so ein orang leuchtanges Lenkerband gekauft und war ganz stolz auf das Ding und das war auch sehr sehr viel flotter als die alte Gurke und da habe ich an einem Samstag oder war es Sonntag habe ich so eine Tour raus aus Hamburg an den groß oder Lütchensee. , das ist so im Richtung Lübeck Mölln. Früher da war damals war da hinten noch Zonengrenze, das nannte sich Hollsteiner Schweiz, bisschen weiter kam dann Ratzeburg, ich sag mal so 10, 15 oder 20 km außerhalb von Frank Hamburg, schöne Ecke. Ich war nie wieder dort, aber jedenfalls, ich hatte irgendwo davon gelesen, weil es war Sommerheiß Bades See, ne, und so ein bisschen versteckt und so FKK. Das hat mich angezogen. Dachte auch nicht so mit so so einer so einer nassen Hose da wie im Freibad rumlaufen. Also ich bin da fluchs, da hat man ja noch mit 22 Kräfte dar im Speedig durch ganz da mussten man durch ganz Wandbeg und dann Richtung Arensburg und dann dort vor Ahrensburg so ins offene Feld. Na, ich kam irgendwann da eben an diesem großen oder Lchen, sehe ich Ich weiß nicht mehr welcher davon, da gibt's mehrere und schaute mir so die Lager an, ne, und dachte so ein lauschiges Plätzchen irgendwo am Ufer, wo dich keiner in deiner H sieht. Und ich da also durchs Grün und so da am Ufer entlang und plötzlich kam ich in so eine kleine Bucht und wer saß da, eine Frau irgendwie in ihrer vollen weiblichen, sage ich mal, Üppigkeit und das war die Assistentin da von der unten. im Keller. Ich glaube, die Hiltmannklasse
war das. Und die die war wirklich ich war so so erschrocken und gleichzeitig auch erstaunt. Dachte ich so was sich sozusagen unter diesen die man sonst so in und sozusagen voll angezogen bemerkte oder auch nicht bemerkte und dann saß die da irgendwie komplett splitterfaser nackt und irgendwie in all ihrer Üppigkeit und ich da nur stammelte. Oh, Entschuldigung. Und macht mich davon Ich weiß, ich habe irgendwann mal nachgeschlagen. Ich war damals 22 und die war 28 oder 29. Und das war das war irgendwie zu der Zeit war das ein unglaublicher Altersunterschied. Der hätte ich mich nie getraut, die anzusprechen und auch da, als ich die da irgendwie ihm da im am See da traf, ne, dachte ich, oh Gott, na hätte ich ja irgendwie vielleicht so, hey, wir kennen uns doch oder so. Dachte ich. Dachte ich, oh Gott, oh Gott. Und dort. Als war ich ja noch angezogen. Ne, aber anderum wäre es ja auch noch noch peinlicher, wenn ich auch nackt gewesen wäre. So, Adam, Adam und Eva. Also, das denke ich immer und dann hatte ich meinen meinen meinen Pinchen dabei. Damals las ich Gravity Rainbow, was nicht wiederum kann, daran war diese Frau jedenfalls indirekt nicht ganz unschuldig, denn der Hildmann meine ich, der gte auch eine Druckmaschine und der gab dieses Heft Spuren heraus. Und das war großartig so eine Kunst Künstler Theoriezeitschrift. Also sowas hat's seitdem nicht mehr gegeben. Ich hatte diese die irgendwann man es war unweigerlich, dass man diese Hefte da die lagen darum oder sie waren in der Bibliothek von der Hochschule erhältlich. Und da waren irre Dinger drin. Also Themen hatte ich von meinem Lebtag noch nichts von gehört. So die ganze Postmoderne und Poststrukturalismus Foucault und der da und bei manchen Namen hatte ich den Eindruck, die sind erfunden. Es ist zum ersten Mal ist er Willem Flusser V I L M E R Willem Willim und ein Kosrov Nosratian und was die schrieben, das klang wie Science Fiction für mich und da war auch ein Aufsatz über Thomas Pinchen damals 1900 war was war das 86 oder 87 war Gravity Rainbow was ja letztes Jahr vom Südwestfunk dem der der Herr Hess, die haben das ja als Hörspiel gebracht. Ich glaube, ich habe es auch in meiner Sendung erwähnt. Da war das ja das letzte Buch, da hat ja Pinchen hat seit, ich glaube das ist 73 oder 74 erschienen und dann kam 89 oder 90 erst, also noch vorher, als ich 87 der Gravities Rainbow war das sozusagen die aktuelle Publikation, immer noch aktuelle von Hinchen und 89 oder 90 kam Wineland. Hätte ich ja hätte ich ja da bei dieser seltsamen Begegnung am See hätte ich hallo, schau hier und so. Na ja, aber war ich irgendwie etwas war ich etwas zu schüchtern. Wie gesagt, der Altersunterschied, der kam mir damals viel zu groß vor. Dachte ich, oh Gott, die die ich wusste nicht später habe ich das mal nachgeschaut, wie alt die ist. Dachte damals, als ich die traf, die 28 oder 29, ne, hätten wir mal heute sagen, So ein so ein junges Ding. Aber damals hatte ich das Gefühl, oh nee, ne, das ist ja so, so das muss ich ja schon sie zu dir sagen.
Ja, 16:31 Minuten. Ihr hört das Seminar auf Radio X und live aus Frankfurt Studio 2. Ja, ich bin wieder da. Ja, wie gesagt, das ist das kommt mir schon kommt mir schon seltsam vor. Das so langsam. Ja, ich meine diese Die hat auch ihre ihre gewisse Routine. Immer mal wieder. Ich sollte vielleicht noch, bevor ich jetzt wieder zum fortschreite, das hatte ich ja auch in der letzten Sendung. Der Mars Helikopter, der da oben dieser kleine Hubschrauber, dieses experimentelle Fluggerät, das mit der Sonde, diesem Perseverance Rover da gelandet ist. , da hatte ich ja schon in der letzten Sendung berichtet. Das hat fünf geplante Flüge erfolgreich absolviert und eigentlich wäre das dann schon damit beschlossen gewesen, weil das nur so eine Art Demo, man muss sich ja vorstellen, nur so eine Demo. ich habe mal irgendwo da war der an diesem kleinen Helikopter haben über 100 Leute gearbeitet und das Ding hat 150, ich bin mir nicht sicher, aber so 100 glaube ich 150 Millionen Dollar gekostet, das Ding zu entwickeln und da mit mit der Sonder auf den Maß zu schicken. Die Sonde hat insgesamt, glaube ich, zweieinhalb Milliarden gekostet. , aber wie gesagt und nach nur fünf mal darum fliegen und da haben sie zum Glück beschlossen, dass sie jetzt weiterfliegen. Und sie sie haben jetzt der den 6 und 7 seit in den letzten beiden Wochen den sechsten und 7 Flug absolviert. Der sechste hat ein kleines Problem. Da ist der Hubschrauber ins Trudeln geraten, weil die Bodenkamera einen Aussetzer hatte. Aber der Siebte hat wieder planmäßig funktioniert und er ist jetzt 106 m weiter geflogen in unbekanntes Terran. Man kann sich vielleicht gar nicht vorstellen, wie schwierig das ist. Man ist ja nicht so wie bei uns, dass man so eine Drohne fliegt. Gibt kein Livestream und es gibt auch was bei uns bei den Drohnen. Ja, den Zumindestens denen, die etwas teurer sind. Selbstverständlich ist, dass die GPS haben, also Satelliten Verbindung, wo wo also wo die sich dann sousagen positionieren, das gibt's ja auf dem Maß nicht, gibt kein GPS auf dem Maß. Folglich muss dieses kleine dieses kleine Fluggerät, das hat so eine Art von so ein so ein inneren Kompass, also das es sozusagen weiß was es so, wo es wie es sich bewegt und und es hat anscheinend mit mehrere Kameras und eine davon ist diese Bodenkamera und dann kann es verfolgtest den Weg und und kann sich gewissermaßen orientieren, so wie wir uns auch orientieren. Ich dachte z.B. daran, als ich wenn man schief fährt in den Bergen, dann kann man in Nebel geraten und dann wird die Orientierung, obwohl man z.B. weiß dass man sich fortbewegt, also man rutscht berg ab mit den Shiern, aber man hat in diesem grauen mildschicken, ne, keinerlei ne Und das ist ganz seltsam. Und das ist vielleicht auch das. Man weiß zwar, dass man aufrecht steht und dass man Berg abrutscht oder mit den Skiern fährt und dass man aber schon allein das Tempo gut, das wird da das werden sie das Tempo ist bisschen schon schwierig einzuschätzen. aber genau, aber dieses Gefühl, dass mir so keinerlei ne für gibt ja auch solche, fällt mir gerade ein, in in nordischen oder südlichen Eisgebieten gibt's so eine früchtigte Situation Wideout, also wenn eben der Untergrund der der eisige schnee Untergrund und der man kommt z.B. in so ein Schneesturm und dann dann dann können Piloten von Fliegern oder Hubschraubern können dann nicht mehr sehen, wo wo sie gerade sind. Und da kommt's immer wieder zu Abstürzen. Also z.B. als die vor zwei Jahren fast war ja dieses Forschungsschiff die Polarstern in der ist, die haben sich ja da oben einfrieren lassen. Habe ich ja auch schon mal drüber berichtet. Und die hatten zwei Helikopter, glaube ich, mit dabei und die haben die hatten eine Meteorologen und bei jedem Flug hat der auch mit abgecheckt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für so ein Woute ist, denn das ist immer noch gefährlich dieses dieser White Out. Also das ist als ich bin selbst als Skifahrer bei bei mir bei mir so Nebel in in Hubbel oder ich bin auch mal gegen so ein Pfah da. Es ist gar nicht wirklich nicht ungefährlich. Und so ähnlich ist geht das vielleicht auch dem Roboter dem kleinen Helikopter auf dem Mars, also, dass der eben mit dieser Boden und den anderen Kameras eben der der Untergrund muss der muss eben da der das kann wahrscheinlich so so Merkmale Steine oder Bodenunheiten erfassen und dann ist wahrscheinlich eine erstaunliche Rechenleistung, was dies dieses kleine Ding vollbringt. Aber ich meine mittlerweile was so ein Handy heutzutage. Ich weiß gar ich habe die Tage ich so ein Buch so noteben auch so ein Pilox von 94 und da habe ich mit einem Bekannten haben wir versucht 3D Animation in einem größeren Maßstab zu machen. Da haben wir für so eine deutsche Banktch hatten wir mal so ein so ein kleine 30 oder 40 Sekunden und da wussten wir teils gar nicht, ob wir das überhaupt hinbekommen. Also diese, was heutzutage vollkommen selbstverständlich ist, ne, dass es so so Partikelanimation und dass man sowas wie Feuer, Rauch und so weiter, ne, das das war alles gar nicht so direkt da und man musste überlegen, wie man das wie da ging es auch schon um Klima, da war irgendwas mit Krediten für Umwelt Nachrüstung oder irgendsowas ging das. Und da sollten wir irgendwie so ein so Stimulation, dass die Erde austrocknet. Und da muss man auch irgendwie versuchen, wie kann man jetzt so die Atmosphäre, dass so die Wolken da über die über die Erde wandern und dann kommen da so Dinge können die auch ein Schatten werfen, nämlich wenn man von von aus dem Weltraum oder von oben die Wolken guckt, die werfen ja ein Schatten auf die Erde. Und aber diese Wolken in der 3D Animation damals jedenfalls, es waren ja keine echten physischen Objekte. Und wie kann die jetzt ein Schatten werfen und also so Dinge. Da waren wir mehrere Programme ausprobiert und wieder verworfen. Und hat man so ne und vor allen die und d hat das stundenlang manchmal haben und da haben wir noch haben wir Rechner dazu gekauft, so oder gemietet, Rechner Farmen. So fünf fünf sechs Rechner und die haben dann übers Wochenende und am Montag haben wir die Montagmgen haben wir die dann wieder zurückgegeben. Meine Güte. neutzage, also da gibt's natürlich sousagen die Grenzen verschieben sich. Aber ich habe mal bei meiner Schwester da auf Netflix habe ich da Minions so Animationsfilm unglaublich, was die für Effekte da, was die da machen können, ne, heutzutage, ne, vor 25 oder mehr Jahren. Vor allem diese Rechen, wie das gerechnet hat. Die so ich weiß auch, wie wir dann über immer, wenn jetzt ein Frame, eine Minute braucht, Ne, da hat mir ne eine Sekunde waren
25 Frames. Wir haben 30 Sekunden 750 Frames und ne und dann hat man da so gab's irgendwelche, ne, Schwierigkeiten. Plötzlich hat dann so ein Frame eine Stunde gebraucht oder sowas. D kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Und das was heute so ein so ein so ein iPhone an Rechenleistung hat, das das wahrscheinlich das Vielfache von und dem, was wir damals hatten, um da zu um diese Bilder zu rechnen. Es war noch richtig es war noch richtig sozusagen Abenteuer, ne, heutzutage. Ja, klar, sicher gibt's da auch Dinge, dass die die versuchen natürlich auch immer die Grenzen. Das sieht man z.B. so fünf von, wenn man so Dinge hat, die so 5 se Jahre älter sind, ne, dann Haare, Flüssigkeiten, alles was so amorph ist Blätter. Das war man das da gab's dann so ich weiß nur, konnte man so Baummodelle kaufen. Und heutzutage ist das natürlich kein Problem, dass dann auch der Wind in den Blättern spielt. Aber so ein Baum, ne, mit ztaus Polygonen, ne, was das dann an Rechenleistung und wenn der dann Schatten wirft und so weiter. Heutzutage wird natürlich auch muss man auch irgendwo tricksen. Also, dass man Vordergrund, Hintergrund, dass das nicht zu viel rechen. Leistung. Also das schiebt sich immer weiter raus. Es sind immer noch sicherlich Schwierigkeiten oder man muss gucken, ne, vom Budget her. Man muss ja auch die Leute hoffentlich die Leute bezahlen, die da an den Rechnern sitzen. Aber so das war so damals dachte ich so, ja, aber so, weil eben Interessanten in dieser ganzen Medienentwicklung so schon Anfang der 90er Jahre war Desktop Publishing so durch, dass der nicht mehr sag sagen konntest, hey, ich kann Desktop Publishing und und die Leute wow. So, hey, wir stellen dich sofort an, weil es hat plötzlich jeder dieses, wie hieß das qu habe ich auch noch da auf eben auf diesen CDs, da weiß ich auch noch nicht. Quark Express. Wie man diese Dinger noch mal wie man die noch mal öffnen kann. Ich habe zwar ich habe zwar, glaube ich, irgendwo noch so ein altes Quark Express, aber halt sehr aufwendig. Da müsste es irgendwie so eine Möglichkeit geben, dass man so ein Batch, dass man die alle in so ein Ordner schmeißt und dann irgendwie sagt, so tu mal alle über Nacht in PDF umwandeln. Das muss ich mir auch noch mal überlegen, weil teilweise da hatte ich ja mit der Manu aus Köln hatte ich so ein Projekt und da haben wir gab ja noch kein bei es gab zwar E-Mails, aber es war mit den Attachments. Auch, dass du wie heute einfach so ein Foto dran hängst. Ich weiß einmal da hat mich einer im Institut für neue Medien zusammenges Kissen, weil ich habe an eine E-Mail 1 MB dran gehangen. Und das war irgendwie da das war unglaublicher Vorgang. Da muss ich mich fast irgendwie da vor Kanossa gehen, wegen ein MB, ne, da ist so. Und und privat natürlich ging das gar nicht. Wir hatten da im Institut so eine Standleitung von der Telekom, ich weiß nicht wie das T3 oder T1 Leitung und trotzdem wurd das alles nach Megabyte oder Kilobbyte abgerechnet und das hast zu Hause nicht angetan. Da haben wir immer noch mit Fax gearbeitet. Ich habe noch Ordner von, aber wie gesagt, die originale und die habe ich damals alle mit Quark Express, weil ich glaube, da gab's so dann so ein Plugin statt drucken Faxen, hatte ich ein Faxmodem, ne, am Computer und dann habe ich dann aus diesem Quark Express habe ich dann gefaxt und die Dinger und Und dann hatte ich und die Manu hat mir Dinge zurückgeschickt, die wurden ausgedruckt aber auch als Datei gespeichert. Aber ich weiß auch nicht, ob ich noch ein Programm habe, um dieses das hatte so ein selts so ein Faxformat. Hm. Na ja, das sind so Sachen, diese Kisten da voll CDs, ne, da meiner Wohnung hier in Frankfurt. Kann man auch so teilweise ist es auch so es ist auch bedrückend. Hatte ich neulich auch mit dem Ulli den ich an der Konstablarwache traf, drüber gesprochen hat. Kisten eben auch Musikcds, ne, oder meine Musik für Bank Angestellte oder auch die Booklets, die ich gemacht habe oder Flyer, ne, und wo ich merke, hey, das will niemand. Also, Ulli erzählte von dem Bekannten, einem Maler, der kürzlich in Irland verstarb. , Maler, das informell und er und ein Bekannter kümmern sich jetzt um dessen Nachlass. Und ich fragte da mich wird das was. Also, wer will denn jetzt noch diese Bilder. Aber Ulli meinte, da gleich dafür interessieren würden, aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Ich habe CDs hier, die die Sendung. Ich merk's ja so hin und wieder kommt jemand und guckt mal ins Archiv. Oder wie gesagt, neuerdings, könnt ihr euch merken, habe ich hier noch mal, das gibt's als Apple Podcast und es gibt immer noch da bei Apple Podcast die Rubrik Hörer und Treue Hörer. Ich hoffe ihr, ihr kommt mal bisschen in die Pötte und abonniert hier das Seminar Podcast und werdet hoffentlich dann mal treue Hörer. Ansonsten ist das ja wirklich sehr deprimierend. Wo ich mir denke, hey, habe ich ja auch zu Hause CDs, CDs von den Sendungsmitchnitten, ne, und andere eben diese Musik Berge von Musikcds. Da habe ich so in den Spät 90ern, Anfang der Nullerjahre habe ich fast jeden Tag im Atelier so hatte ich CD Recorder, ne, irgendwie und dann habe ich da so Musik meinem habe ich ja alles improvisiert, ne, nichts komponiert. Habe mich einfach da hatte ich ja auch so ein Mischpult. Das Mischpult war mein Instrument No Input Mixer bzw. doch mit Schallplatten und habe ich jeden Tag habe ich so eine halbe halbe CD aufgezeichnet, ne, was da dann übers Jahr zusammenkommt, das Stapelkisten, denke ich. Was will da? Will da jemand noch interessiert es jemand? Ich ich habe zwei quasi so so Art Destillate eben einmal diese Musik für Bank angestellt und noch so eine Compilation Mosom Cord More Sounds of Multitrudi. da das war Musik für Bank angestellt, da hatte noch so einen gewissen Erfolg, weil eben der Titel so gut war, so 100% Frankfurt. aber die andere da der hat sich niemand Da bin ich hier da in die in die Plattenläden, ne, und die haben die da mit spitzen Fingern angefasst. Ich habe noch eine Quittung vom Saturn gefunden. Saturnstraße, weil weiß, das ist wahrscheinlich auch alles auf dem Müll gelandet. Oder wie gesagt und andere Dinge. Da habe ich Kisten mit Zeichnungen. Und denchte ich heute dachte ich heute von meinen Studien noch aus Hamburg, ne, Aktzeichnungen und andere Dinge. Ja, wenn man Picasso wäre, ne, dann würde man sagen, ah, Studie Studien von Picasso. Das sind tausende Millionen wert. Aber von Stefan Beck. Ja, kann ich demnächst ins Altpapier geben oder sowas. Ich muss gestehen, dass es ist nicht einfach da nicht anfangen, so sage ich bitter zu werden darüber. Ich sag ja immer , wenn man sich so fragt, ja, wird kommt da noch mal was. Also, das kann eigentlich nur eine riesenüberraschung sein, weil wie gesagt, man merkt, So man merkt schon einfach die Reaktion. Das war schon vor 10 Jahren war das immer alles so, ja, das so schwierig. Und so dieser m ich merkte so, wenn ich mal mit Kuratoren oder so zu tun überhaupt zu tun hatte, wie die so innerlich so säuerlich wurden oder da die diese diese Frau einmal mit dieser Frau Beckers dieser dieser Galerie, ich glaube, das darf ich jetzt gar nicht, was kann na ja jedenfalls ne, die wurde dann so auch so richtig so Man merkte so wie das zu wieder war, ne, was ich mache. So richtig so, man kann das natürlich auch als Kompliment sehen. Aber wenn man sich halt fragt, so wie werde ich noch in die Kunstgeschichte eingehen, scheint einem das solche Reaktionen dann dann eher n denn letztendlich man kann nur für die Kunstgeschichte eingehen, wenn noch irgendwas da ist. Es gibt ja habe ich auch beim auch Bücher, oh Gott, Berge, ich habe auch jetzt mittlerweile habe auch Bücher wegge und da zur Bücherbox oder an der Bushaltestelle ausgesetzt. Und da fiel mir so ein Buch großartig Alfred Alvarez, der ist kürzlich erst irgendwie in im hohen Alter gestorben. der grausame Gott, eine Studie über den Selbstmord und da ist so ein Kapitel über die Selbstmorde der Dataisten. Da gab es etliche und viele von denen, z.B. einer der großen, der vielleicht auch den Breton entscheid. beeinflusste Java Java von dem sind paar paar Briefe überliefert. Auch der andere Artur Arthur Gravon also da nur noch fast von dem Erinnerungen, nicht? Also das Mehr ist da nicht. Das gehört aber zu deren Kunstauffassung möglichst komplett und spurlos zu verschwinden. Also muss man sagen, eine erstaunliche Haltung. Also den wenn nichts da ist, kann man kann man auch nichts, ne, kann man sagen, ja, der lebte von dann und dann und war so ein Künstler. War so ein Künstler. Aber wenn da nichts dann ist. Dann kann was will man dann auf was will man sich dann berufen. Das ist so ein bisschen wie der es gibt natürlich viele, die man ausgräbt. Gerade natürlich eben auf werden Frauen Frauen da z.B. nicht nicht nur informell, sondern abstrakter Express Ismus war neulich doch in der Schirn die Frau von dem Polock. Oder z.B. kam die Tage, ich weiß nicht aus irgendwas die Alma Maler Werfel, der als die die hatte Komposition, was schon als am Kompositionsstudieren, als mit 21 oder 22 den Gustav Maler kennenlernte. er natürlich ein Genie, ne, und da hat er ihr das Komponieren verboten, ne, gesagt, nee, das zwei zwei Komponisten in einem Haushalt ist zu viel oder sowas. Und ja, es gibt jetzt paar Lieder von ihr. Aber sie hat sich und ich weiß nicht, ob dann der Stab ja dann schon da war der Stab, da war sie noch nicht mal bisschen über 30, der Maler und dann hat sie ja den irgendwann den Werfel Schriftsteller, ich weiß nicht was da draus, aber das das hat er gründlich unterbunden,
ne, dass seine Frau komponiert Ne, also das wenn man jetzt die die gibt's ein paar paar Lieder von ihr, ne, und der Rest kann man halt sag ja, was hätte sie alles, ne, geschaffen, wenn ihr das nicht verboten hätte. Ja, hätte hätte, ne, kann man nichts machen. Da kann man nur sagen, es ist dumm dumm schade. Genauso kann man eben halt sagen, na ja, ah ja, da war dieser Künstler da in Frankfurt, dieser dieser Stefan Beck. Und was wissen wir über den und tja, ne, die das alles die Archive. Und wie gesagt, die Frage halt wenn ich jetzt das steht jetzt jetzt lebe ich da in so meinem Privatarchiv, aber was ist, wenn ich tot bin? Wer weiß. Dann kommt meine Schwester oder wer immer und schmeißt auf den Müll. So ne, das ist also h das ist so ein Gefühl, kein so gutes Gefühl, wenn ich eben da mich so ans Aufräumen. So wie gesagt so Bücher, da ich jetzt endlos oder eine Menge Bellitristik weggeworfen, wo ich dachte, ja, das das kann man sich halt noch mal ausleihen, wenn man will. Ich ich will halt möglichst so, Entschuldigung, jetzt soll ich so kratzen im Hals, möglichst Sachbücher, die ich halt für die Arbeit brauche. Hab schon eine ganz nette Ecke. noch nicht noch noch keinen ganzen Regalmeter, Gartenbücher. Heute habe ich eins nachbestellt. Also ja, habe ich in Hamburg ja angefangen, aber ich habe immer noch mehr Brust, mehr Rilke, mehr Heidcker. Also, da muss ich noch ein bisschen gucken, dass ich da diese Ecke Gartenbücher ausbaue. Da habe ich mir dann auch bei der Stabi in Hamburg bin ich ja noch kann ich ja noch dort Mitglied sein und deren tolle Recherchefunktion nutzen, habe ich mir da ein bisschen da toll, da gibt das das kann so Vorschläge machen, so ähnlich wie bei Amazon, wenn sie das dann vielleicht auch das. Und habe ich und dann kann man sich so merklist anlegen und habe ich mir mal so eine Märkliste Gartenkunst gemacht, ne, dass ich vielleicht mal so hin und wieder die meisten sind ja nur noch antiquarisch erhältlich, wobei das kam irgendwo h ich glaube es gab irgend so eine Fürst Pücklergesellschaft, die eine öffentliche Ich habe dann auch Bibliographie Gartenkunst und da kam dann gibt's so eine so eine Fürstpückler Gesellschaft und die haben eine im Internet so eine öffentlich zu gängliche Bibliografie, die aber bis auf 1987 zurückgeht. Also, wenn man halt bedenkt, so, dass die die ersten Gartenbücher, dass die ja schon im 18. Jahrhundert entstanden oder auf den Markt kamen, ne, ist das 1987 nicht so alt. Also, da muss man halt noch muss ich halt noch mal gucken, was das aber das möchte ich mir so ein bisschen so ein Überblick verschaffe, was da so was da so möglich ist, dass ich mal da ein bisschen nachkaufe. Wenn ich eben noch mehr Platz geschaffen habe. Ja, so ich hatte ja anfangs gedacht, dass ich auch diese diese hohen Regale abtrage, weil die wirken ein bisschen, sage ich mal, ja, einschüchternd, aber das wird, glaube ich, noch eine Weile so sein. Denn ist gut, wenn man so 3 m Deckenhöhe hat, da kann man halt in die Höhe gehen und da oben eben wobei es ist ganz schön Ich habe so eine Leiter und das ist ganz schön denke ich da, wenn ich da mal so ein Buch von da oben unterm unter der Decke hole. Ich habe natürlich da auch nur Bücher, die ich ganz selten, ne, und manche so paar auch Kisten da abgelegt, aber wenn ich da mal raufsteige und es sind halt die Regale sind nicht so stabil. Es gibt ja diese Lösung, dass man so auf halber Ebene so eine Schiene einbaut. So ganz das natürlich ganz professionell und dann so eine so eine Trittleiter, ne, die man dann so rollen kann. Aha, jetzt kommen da auf Studio 1 kommen die an die meine Nachfolgerinnen. Ah ja, ich weiß gar nicht. Nee, das ist gar nicht mehr. Früher gab's doch die wie hießen die? Kontrolliertes Kreiseln oder so. Vielleicht sind die das auch oder sowas. Na ja, ich sehe hier so 16:56 Minuten. So langsam ist es Zeit hier die Sendung zu beschlie Ja, das war das Seminar auf Radio X am Freitag den 11. Juni 2021 aus zum ersten Mal. Ja, das letzte Mal war ich hier im Januar 2020 mal. Da war von Corona noch nichts zu bemerken. Ja, und ne, also hier aus Studio 2 und wie es so aussieht, wird sich das fortsetzen, wobei ich es sein kann, dass ich ihm Juli dann vielleicht in Berlin bin bei meiner Mutter, denn meine Schwester gedenkt in Urlaub zu fahren nach Frankreich. Oh Gott, wer hat dir das erlaubt? Ja, und dann sollte ich vielleicht mal nach meiner Mutter schauen, wenn die Inzidenzen weiter sinken. Also auf jeden Fall, es gibt einen Mitschnitt an entsprechenden Stellen. Ihr werdet es rausfinden bei stefanbeck.de oder auch gibt's bei Facebook das Seminar Mitschnitt. Wunderbar. Hm. Und ja, die nächste Sendung von wo auch immer in 4 Wochen, das ist der 9. Juli 2021 und ich sage eben he für heute danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Das war das Seminar. Am Mikrofon war Stefan Beck. Das Seminar auf Radio X. Jeden zweiten Freitag im Monat. Radio X. Jeden zweiten Freitag im Monat. Auf Radio X
Nächste Sendung auf Radio X am 9.7. 2021


Lieber Stefan,
herzliche Geburtstagsgrüße, verbunden mit allen guten Wünschen zum neuen Lebensabschnitt! (So sagt man es… ich höre Dich vor dem geistigen Ohr schon über das Wort „Abschnitt“ philosophieren )
Ja, Menschen unseres Alters bewegt, was aus den Dingen wird, die ihr Leben ausmachen… Ich komme immer mehr dahin, dass aus ihnen gar nichts „werden“ muss; sie „sind“, während sie uns begleiten, und ihr Wirken liegt in unserem Wirken zu Lebzeiten.