100 Rue de l’Université, Paris (7e). Letzter Wohnsitz des Kunsthändlers Wilhelm Uhde.
Wilhelm Uhde floh beim Einmarsch der deutschen Truppen im Sommer 1940 aus Paris nach Südfrankreich, wo er sich 4 Jahre versteckt hielt. Die Gestapo plünderte unterdessen seine Wohnung.
Über den Verbleib seiner Gemäldesammlung ist nichts bekannt. Hund und Katze kamen zu Tode.
Als Uhde 1945 nach Paris zurückkehrte, war seine Wohnung von anderen Mietern belegt. Er wohnte bis zu seinem Tod 1947 bei seiner Schwester, wo er noch einen Bericht über seine Flucht nach Südfrankreich verfasste.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Uhde_(Kunsth%C3%A4ndler)
„Er hatte die Angewohnheit, seinen Lieferwagen immer nur vor dem Haus des Kunsthändlers Wilhelm Uhde zu parken. Zur Tarnung seiner weiteren Absichten wurde jedes Mal ein Gerüst aufgebaut.“
(aus »Paris hat ein Ende«, Romanpastiche nach Enrique Vila-Matas)

