Mein Silvester 2025

Bei Griesheim am Main. Mit Frankfurter Skyline im Hintergrund. Letztes Foto in 2025.

Bei Griesheim am Main. Mit Frankfurter Skyline im Hintergrund. Letztes Foto in 2025.

Mein Silvester verlief (auch) dieses Jahr wenig aufregend. Nach einem letzten Einkauf in der Stadt fuhr ich nach Griesheim, weil ich das Bedürfnis verspürte am letzten Tag des Jahres auf Wasser und Strom zu schauen. (Sinnbild des Fortkommens und des Übergangs.)

Die wenigen Sonnenstrahlen am Morgen waren einem mittleren Grau gewichen, das mir nicht sonderlich gefiel. So wie ich auch Griesheim in dieser Stimmung nicht mochte. Traurig, dachte ich, für die Menschen, die aus dem nun teuren Gallus nach dorthin vertrieben wurden. Ich tat meinen Weg bis auf die Krone der Staustufe, wo ich weit über den Main blicken konnte und kehrte dann wieder um.

Am Abend sah ich bei meiner Nachbarin vorbei, die mich liebevoll bekochte. Nebenbei lief bei ihr im Fernsehen die offizielle Silvestergala aus Hamburg. Auf einem extra Schiff vor der Kulisse der Hafencity.

Feuerwerk Frankfurt

Feuerwerk Frankfurt

Nach Mitternacht standen wir auf dem Balkon und schauten aufs Feuerwerk, das in Dunst und Nebel kaum zu sichten war. Zum Glück für den Hund hielt sich auch die Böllerei in Grenzen. Ich selbst zündete mir erst auf dem Nachhauseweg einen Vulkan, den meine Schwester mir geschenkt hatte.

Mein einziger Vulkan, 1.1. 2026

Mein einziger Vulkan, 1.1. 2026

Einstand ins neue Jahr.

Wie immer am nächsten Morgen dann Walzerklänge aus Wien, die ich eher mau fand. Der kanadische Dirigent hatte zu viele Ideen (Walzer indisch angestimmt), die nicht aufgingen.

So begann 2026 für mich. Paris steht vor der Tür.

  

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