Auf Schnee hoffend, lief ich den bekannten schönen Weg hinter Bergen-Enkheim hinab nach Bad Vilbel. Leider wurde ich enttäuscht.
Wir hatten die Woche mehrere kleinere Schneestürme, die mich ich in höherer Lage eine dichtere Schneedecke erwarten ließen. Der Weg am Hand entlang war nur frostig gefroren, glatt stellenweise. Nur leider kein Schnee. Entfernt am Horizont im Taunus weiße Flächen. (Später traf ich den Nachbarn mit einem Schlitten, der mir berichtete, in Schmitten ordentlich Schnee gefunden zu haben. Und ebenso Anfang der Woche in Paris. Manu war Dienstag dort und schickte mir ein Foto von République im Schnee.)
Die leichten Minusgrade (nach Nachtfrösten) spornten mein Tempo an, der Sonnenschein hob die Stimmung, so daß ich schon nach etwas mehr als einer Stunde in Bad Vilbel ankam, wo ich gleich ein S-Bahn zurück nach Frankfurt erwischte. Nicht ganz unlieb, denn morgen geht es wieder nach Potsdam. Trotzdem 8,5km, 11.600 Schritte.


