Siebte Sendung in diesem Jahr und die erste seit sechs Monaten wieder live vor Ort aus Studio 1 in Frankfurt-Bockenheim.
Bericht aus meinen letzten Wochen in Paris, das ich aufgrund der extremen Hitze dort Ende Juni vorzeitig verlassen musste. Erste Erfahrung als Klimaflüchtling, wenngleich noch ein Klimaflüchtling light.
Was tun nun in Frankfurt? Alte Briefe aus/sortieren und Bücher meines Vaters durchsehen. Gedanken zu Ernst Jünger in Paris nach seinen Tagebüchern.
Alles zusammen ohne Punkt und Komma in 53min freier Rede:
…
Exzerpt der Sendung, unkorrigiert
Ja, schönen guten Tag an diesem Freitagnachmittag, Freitag der 10. Juli 2026 16:02 hier ist das Seminar und Mikrofon ist Stefan Beck und wie immer bei dieser Sendung jeden zweiten Freitag im Monat geht es darum, dass ich alleine im Studio sitze und versuchen werde, die nächsten 45 bis 50 Minuten alles auszusprechen, was mir in der Zeit durch den Kopf gehen wird. Denken, sprechend, sprechend, denkend, ohne Notizen, ohne Manuskript und auch ohne Musik. Ja, herzlich willkommen zur siebten Sendung in diesem Jahr. Wir sind ein klein wenig über die Halbzeit im Jahr, also das Jahr hat noch ungefähr eine Hälfte, die wir vielleicht dann gemeinsam zubringen werden hier am Radio. Ja, für mich heute eine kleine Premiere, denn ich sitze wieder seit langer Zeit. Ich habe eben ausgerechnet sind 6 Monate. Ich war im Januar zuletzt hier. Hier meint im Studio 1 von Radio X, denn wie ihr wahrscheinlich wisst, die letzten Monate war ich in Paris und die Sendungen von zwischenzeitlich, die habe ich in Paris aufgezeichnet und das wurde dann per File nach Frankfurt geschickt und hier abgespielt. Also, das waren leider keine Live Sendungen. Das war technisch nicht zu bewerkstelligen. Schade. Also, das hier ist endlich wieder für diejenigen, die darauf gewartet haben, eine Live Sendung, wobei es ja mit dem Live trickreich ist, denn wie ich schon vor einigen ja Jahren ausgeführt habe, im Grunde kann man sich das Charakters einer solchen Sendung nur dann versichern, wenn man selber die Sendung unterbricht, also z.B. hier anruft und dann eben mit mir über Telefon spricht, während wiederum diejenigen, die dieser Unterbrechung am Radio lauschen, nicht sicher sein können, ob es wirklich live ist. Also, das hieße, dass jeder Hörer und jede Hörerin hier einzeln gewissermaßen meine Sendung unterbrechen müsste, um sich des Live Charakters zu versichern. Also zum Glück hoffe ich, dass ich davon verschont bleibe oder wir machen mal eine Sondersendung, wo es nur drum geht, mich zu unterbrechen. Die ständige Unterbrecher und da könnte man ja schon fast mit Achim Wollscheid die Pause machen. Achim Wollscheid hat mal, das war vor über 30 Jahren, als es diese Probendungen gab. Also, da hat ja Radio X oder der Trägerverein, die Trägergruppe hat so Art von trocken Übungen gemacht. Also, die haben getan, als würden sie Radio machen, aber es gab damals noch kein on air, also keine Übertragung in den Äther oder in oder ins Internet gab's auch noch nicht, sondern das fand vor Publikum statt. Da, ich weiß noch, die hatten damals in einen Raum, da steht heute die Commerzbank, das hieß Kathedrale 2, dieses Projekt, das war auch so ein leerstehendes Ladenlokal und da hat dieser diese Vorgruppe Ich weiß, ich glaube, die hießen Radio X-Mix oder X-Mix eV oder sowas haben so eine ein Woche Probebetrieb gemacht. Da gab es dann eben auch Sendeplätze in Anführungszeichen. Es wurde ja nichts gesendet, da man müsste es eigentlich als Aufführungsplätze Na ja, und da hat jedenfalls Achim Wollscheid, der Künstler Achim Wollscheid hat eine Aufführung oder Sendung 15 Minuten Pause hieß das in der Zeit, also so eine Art von verlängertes 43 von John Cage. Das konnte er sich damals leisten. Wäre das z.B. beim HR gewesen oder auch hier jetzt im Betrieb bei Radio X, da sind ja gewissermaßen das das ich weiß nicht wie man das Entfangschaltungen, also wenn hier also auch hier bei Radio X in diesem Mini Radio, wenn hier länger als eine Minute Pause herrscht, dann wird das wird überwacht und dann geht im Notfall. an und dann wird Musik gespielt oder sowas. Und das ist natürlich bei den Sendungen, bei den großen Sendern noch viel, die haben noch viel mehr Angst vor diesem Sendeloch. Sendeloch heißt das. Ich weiß noch, wir haben, der Oliver und ich in Wien haben wir so eine Sendung von der Kunsthalle gemacht. Da kamen die mit so einem Übertragungsbus. Und wir fragten dann die haben gesagt, sie haben zwei Kabel verlegt, also eine quasi ein eine ein redundantes Kabel, falls es zum Ausfall kommt. Und ich fragte und was ist, wenn auch das zweite Kabel ausfällt? , dann sagte der , dann liegt noch eine Mozart CD bereit. Großartig. Ich muss auch mal gucken hier liegt, ob das hier Nein, das ist das ist K hier liegt eine CD im Studio, aber es ist keine Mozart CD. Das müsste man mal bei bei Radio X fragen, ob die auch im Falle eines Sendelochs oder Sendeausfalls eine Mozart CD haben. Ja, soweit die die Meta Betrachtung zum Radio machen. Ja, es ist heute wieder die Jalousien sind runtergelassen, deswegen sehe ich nicht ganz den blauen Himmel, aber es ist ja seit gestern wieder der Vollsommer eingekehrt und hier läuft zum Glück die Klimaanlage. Ich hoffe, das geht nicht direkt. Ihr falls ich nichts sagen sollte oder es leise wäre, es könnte so im Hintergrund könnte es ein bisschen säuseln, brummen, sausen, das ist die Klimaanlage. Bin ich sehr froh da drüber. Ist hier gibt denn draußen auf dem Gang und in den Aufenthaltsräumen, da steht schon die Hitze. Es ist es ist echt es es echt wild. Nur wir hatten ja jetzt hier in Frankfurt seit etwa 10 Tagen wieder, sage ich mal so, normale Temperaturen. Als ich aus Paris zurückkam, war kam ja dann nach mir sozusagen hat mir gefolgt die große Hitze aus Paris. Da gab's ja auch vor zwei Wochen an dem Samstag war der Höhepunkt mit 41° in Frankfurt. Es war ja so, ich bin bin früher aus Paris zurückgekommen, etwa eine Woche früher als geplant was was der Hitze geschuldet war. Also die es gab ja schon Ende Mai in Paris eine erste Hitzewelle und dann ging es wieder so ein bisschen runter. gab's sogar paar erstaunlich kühle Tage und dann Ende Juni so acht 8 10 Tage stiegt es ja wieder extrem an. Da überschlugen sich in in Frankreich die Meldungen, also von den Rekorden und noch nie da gewesen und extraordinär und so weiter. Na ja, ich habe das auch gespürt, ich war ja vor drei Wochen um über meinen Geburtstag, da habe ich ja habe ich noch gedacht, das wird so eine Episode von paar Tagen und habe mir dann, das habe ich rel, das hat gut geklappt, habe mir ein kleine Wohnung in Trouville am Meer gemietet über meinen Geburtstag, aber als ich dann ein Tag vorher, sah ich, das wird länger, länger, länger, und dachte ich mir, mmh du könnst ja auch in Trouville bleiben, aber ich wusste dann nicht, ob es wie es da werden würde. Aber und als ich dann die Wohnung dort bezogen hatte, und feststellte, die die ist super nett. Also, es hatte ich noch nie direkt am Strand, also das Fenster, mein Küchenfenster jetzt so schräg aufs Meer, nicht frontal, aber das war auch schon nett morgens da am Küchentisch Fenster auf und zu gucken, wie das Meer da anrollt. In Trouville, das sind ja extreme Gezeiten. Zweimal am Tag rollt so das Meer an und wieder ab. Da ist es, wenn die bei Ebe ist das so bestimmt 500 Met weiter draußen und dann kommt es wieder an. Na ja, als ich dann dachte, ach, du könnst ja noch ein paar Tage da in Trouville bleiben, weil da am Meer war es definitiv kühler als in Paris. Vor allen Dingen so mit so einem Wind, der da aufschlug. Da war die Wohnung schon vergeben. Ja, schade. Haben sich wahrscheinlich schon andere gedacht, na ja, und dann bin ich zurück nach Paris in die volle Hitze. Es es war sogar auch noch auf der Rückfahrt gab es einen Zugausfall. Ich bin da noch so tralala in den Zug, gut gekühlt und dann fuhr der eine ganze Stunde und dann im letzten Drittel schon auf Paris zu sagt, hielt er plötzlich an und es passierte nichts und nach einer Weile kamen Durchsagen irgendein Problem mit der Elektrizität. Man merkt es auch, es wurde immer heißer. Die Klimaanlage war ausgefallen und auch der Bordstrom, also man konnte auch Handy nicht mehr auf aufladen. Na ja, und wir standen da 90 Minuten in der Hitze, bis dann schließlich ein Zug kam neben uns anhielt und wir konnten dann einfach über rüber steigen. Das hat erstaunlich gut funktioniert. Ich habe schon gedacht, es gibt da hauen und stechen. Ich habe das ja mal in Dänemark erlebt, dass da da ist ein Zug ein Baum vor den Zug gefallen und wir mussten da alle raus und in den Bus. Da merkt man auf einmal, wie viel Leute in so einem selbst kleinen Zug sind. Und da der haben sich die Leute fast geprügelt, um in diesen Bus zu kommen. Es war das war echt spooky diese Aktion. Es war noch dunkel und kalt und irgendwo mitten in Dänemark. Jedenfalls konnten wir da umsteigen in einen gut gekühlten Zug, der mich dann nach Paris brachte mit 3 Stunden Verspätung. Und als ich dann da meine Wohnung in Paris kam im fünften Stock, da war mir klar diese Hitze, dass der da hatte ich noch etwas mehr als eine Woche in Paris. Und da habe ich halt gedacht, Mensch, das hältst nicht aus. Also die erste Nacht schon. Ich habe da nur ein so ein Ventilator gehabt. Man könnte sagen immerhin. Aber mir war klar, ich habe dann noch eine Mail an meine Vermieterin geschrieben, aber mehr um quasi die Situation Dingfest zu Protokoll zu geben. Die Situation zu Protokoll zu geben. und habe gesagt, ich brauche ein Kühlgerät, aber mir war im Grunde klar, rein physikalisch, da braucht's eine richtige Klimaanlage, denn draußen waren es 38, 39° und es sollte ja noch weitaus weit aus heißer werden bis zu auch in Paris bis zu 41° und mir war klar, wenn du da 10 oder mehr Grad runterkühlen willst, dann kannst du es nicht mit einem Ding vom Baumarkt machen. Da muss wirklich irgendwas her, was wie man dann, ich habe mich da schon vorher erkundigt. Split device heißt es. Du musst draußen an der Wand oder auf dem Balkon ein Gerät haben, was die warme Luft abbläst und eben dann über ein Schlauch, also über Rohre dann kalte Luft nach drinnen pustet. Und so wie das z.B. hier so funktionieren richtige Klimaanlagen. Es gibt auch Geräte im Baumarkt, da kann man einen Schlauch aus dem Fenster hängen. Aber da muss man dann schauen, wie man das Fenster dann isoliert, denn dann kommt ja die warme Luft durch den Spalt rein. Also das ist das funktioniert nicht. Und mir war dann nach zwei Nächten war mir klar, ich muss weg. Sonst sonst komme ich da vielleicht um. Also, ich hatte schon Angst, fast Angst um mein Leben da. Zumal auch noch der Aufzug ausgefallen war. Und ich dann da in den fünften Stock gehen musste. Ich habe normalerweise habe ich einen rechten Schritt. Ich habe hin und wieder habe ich das mal so zum einfach als Trimmdich gemacht, dass ich da einfach darauf gesprintet, aber bei der Hitze wollte ich mir das nicht zumuten. Ich dachte, na ja, brichst du da zusammen, wenn du da denn die fünf Stockwerke. Und es war ja nicht so, dass es nur einmal am Tag war. Also im im Durchschnitt bin ich so drei, vier mal am Tag darauf und runter. Und dachte ich, das wird nichts. Und dann habe ich an dem Montag habe ich dann geguckt, fahren Züge, bekomme ich noch einen Zug nach Frankfurt. Ja, am Dienstag Nachmittag und dann habe ich den Zug gebucht und habe gesagt, ich bin weg. Das war mir klar, dass das so sein müsste. Also das traurig. Ich habe gedacht, Mensch, ich hätte gern noch an dem Freitag mich von der Gruppe da bei der Bibliothek Goutte d'Or verabschiedet von Margot und Alexine und den anderen und dann aber ich habe gesehen, das wird nichts. Das ist das macht keinen Sinn da drauf auf diesen Freitag zu warten. Und da oben unterm Dach der da zu da in dieser Hitze. Es ist das war ja auch es kühlte ja auch nachts nicht ab. Also, ich glaube, es war sogar so dass es da auch nachts in Paris fast an die 30° waren. Da sagt man dann immer ja, man soll ja dann früh morgens das Fenster aufmachen und so. Das klappt jetzt so momentan. Ich merk's aber ich habe es heute schon gemerkt. Das jetzt werden auch wieder die Nachttemperaturen, die steigen auch an. Und dann. Was haben sie heute? Ich weiß es gar nicht mehr. Ich höre ja immer am Deutschlandfunk um 8 Uhr. Nach den Nachrichten kommen immer Temperaturen in Deutschland. Und ich glaube, es waren auch schon in Frankfurt heute über 20°. Und wenn man dann auch eine größere Wohnung hat, das das sind ja Kubikmeter an warmer Luft. Jetzt kann ich fast hoffen, so dass es so ein bisschen sich jetzt in den letzten 18 Tagen wieder die Wohnung abgekühlt hat, aber ich habe es dann eben nach meiner Rückkehr aus Paris gemerkt, wie sich dann Tag um Tag die Wohnung mehr aufwärmte. Und ich habe dann auch, glaube ich, schließlich auf dem Höhepunkt der Hitze vor zwei Wochen hatte ich dann 31° in der Wohnung. Und das geht einfach nicht auf die Dauer. So, jetzt mus ich mal ein Schluck Wasser trinken. Da bin ich wieder. Ja, also da und jetzt die nächsten Tage geht's ja auch wieder rauf mit den Temperaturen, wenn gleich jetzt meine Vorhersage sagt, dass es nicht ganz so heiß wird wie vor zwei Wochen. Also, wir werden jetzt glaube ich jetzt in den nächsten Tagen nicht die 40° kratzen, aber trotzdem auch schon 33°, was ich da auf meinem Smartphone sehe, das das sind auch schon ordentliche Temperaturen. Ich habe es schon gemerkt, dass ich eben hier mit dem Rad nach Bockenheim gefahren bin und dann hier noch im Bockenheim auf der Leipziger Straße kleine Einkäufe tätigte. Dann wenn du da eine Art Lichtkorridor, die solange es im Schatten war, da ging's noch, aber in dem Moment, wo ich die Straße überqueren wollte, wo die Sonne drauf stand, merkte ich schon, Mensch, das das brät ordentlich. Ja. Ja. Also das das hat mir auch eben ja, also sage ich mal, die einiges auch über Paris gesagt. Also, ich habe mir dann auch so innerlich oder so so wie wie als Vermerk oder als Zeugnis, also diese vorzeitige Abreise, na, das war ja im Grunde wie eine Flucht. Also, könnte sagen, ich bin so ein so ein Klimaflüchtling gewesen. Also oder sage ich mal Klimaflüchtling light. Also denn aber aber trotzdem hat es so ein Moment eben gezeigt, was das bedeutet, wenn du da einstecken musst, wenn du da, meine natürlich ich hätte hab mir natürlich auch gesagt, wenn du die, wenn du da jetzt Festmieter gewesen wärst, dann hättest du natürlich was machen können. Aber in wie gesagt sagt, eine richtige Klimaanlage, also im Sinne so eines Split Devices. Da brauchst du ja die Erlaubnis des Vermieters. Und der Vermieter ist auch nicht ganz frei. Der wenn du wenn du draußen an der Fassade so ein Gerät anbringen willst, dann brauchst du die die Erlaubnis, die das der anderen der anderen Eigentümer oder sogar es gibt sogar, ich sah das heute auf Twitter, da war es auch eine Umfrage. Es gibt ja in Paris gibt's wohl so ein Art geschütztes Stadtbild, dass die Fassaden, diese haussmannschen Häuser und Fassaden, dass man die nicht nach Belieben verändern kann und deswegen da auch dass man da jetzt nicht einfach so eine Klimabox da selbst wenn jetzt die ganzen Eigentümer des Gebäudes dafür wären, darf man das nicht einfach vorne ans Gebäude. Und wie es hinten aussieht, also so nach hinten raus. Bei mir z.B. in Paris wäre das möglich. Da gab's so ein so ein kleinen Innenhof. Also da hätte man vielleicht in da in diesen Hof raus da an der Wand solche Boxen anbringen können. Na ja, jedenfalls auf Twitter war so eine Umfrage soll die Stadt Paris da lasch sein? Soll die dann leichter das leichter zugänglich machen, dass man da solche Boxen anbringen kann. Ich würde mal sagen, die Antwort ist tendenziell ja. Denn die Frage ist die, was wären die Konsequenzen? Also die Konsequenz ist ja schon, das habe ich auch meiner Vermieterin geschrieben, dass die Wohnung im Grunde, wenn es da keine, wenn es jetzt in den in den Monaten der Hitze, wenn es da keine durchgehende Kühlung gibt, dann ist die Wohnung im Grunde unvermietbar. Also das, ich meine, das das kann sie sich selber überlegen, wie sie das handhaben will, aber von meiner Seite war im Grunde habe ich gesehen, hey, ab Juni, wir hatten ja schon Ende Mai hatten wir ja schon diese erste Hitzewelle, wo es wo es auf nahe 40° ging. Und jetzt können wir mal gucken, wie weit es jetzt in den in den September geht. Aber ich gehe mal davon aus, dass das jetzt zwischen das ab Oktober bis Mai, vielleicht kann man sagen, Mitte Mai, ist dann die ist ist das noch eine Zeit, indem man es in Paris aushalten kann. Wir hatten ja im Grunde, seitdem ich dort war, seitdem ich seit ich im schon der Februar war ja schon zu warm. Also das wir hatten ja im Grunde seit seit Anfang Februar eine Hitzewelle. Das hat sich nur Februar, März, April durch die Erdneigung, die Inklination heißt das, glaube ich, hat sich das nicht so bemerkbar gemacht. Und das wurde dann eben mit mit der mit mit der weiteren Abflachung der Erdneigung dann ab Ende Mai wo das immer virulenter. Und man kann sich halt vorstellen, dass das immer weiter eben dann ist vielleicht irgendwann schon Anfang Mai die erste Hitzewelle und die Hitzewelle geht in den Oktober. Und so weiter. Also und man man kann sich halt vorstellen, was das eben das sind ja nicht nur die Einwohner von Paris, das sind ja dann eben ne die die die die Touristen. Also während dieser jetzt der großen Hitzewelle man könnte ja sagen, ah, ist ja alles schön klimatisiert. Ne, nein, nein. Die großen Einrichtungen wie der Louvre oder der Eiffelturm, das Musée Orsay, die haben die haben die Öffnungszeiten verkürzt, wegen der Hitze. Weil ja die Leute, die da reinströmen, die bringen ja die Hitze mit und überlasten dann die Klimaanlage des Museums, die ja, nicht nur eben für die Besucher da ist, sondern auch für die Konservierung der Kunstwerke. Und ich habe mir auch schon gedacht, na ja, selbst wenn du da in der Wohnung in Paris so eine eine super Klimaanlage hättest, dann hättest du ja immer noch das Problem, dass du nicht auf die Straße kannst. Dann könntest du vielleicht die ganze Zeit da in der Wohnung zubringen, aber was macht, warum bist du denn überhaupt in Paris. Dann brauchst ja nicht in Paris zu sein, dann könntest du auch in Frankfurt sein. Alles klar für diejenigen, die in Paris wohnen. Aber das trifft natürlich auch diejenigen, die da leben, die da. Es sind ja nicht alle Metro Linien sind klimatisiert. Die Leute müssen zur Arbeit. Natürlich dann die ganzen Arbeitsstätten. Ich sah bei France Info haben sie eine Hochrechnung. Da haben sie z.B. über die Schulen. Haben sie Modellrechnung gemacht, eine Schule mit Klimaanlage und so Basisverschattung, also Außenjalousien. Das kostet zwischen 500.000 und 1 Million Euro und es gibt 40.000 Schulen in Frankreich, das meint 20 bis 40 Milliarden Euro. Wenn man aber das grundlegend angehen will, was weiß ich, Wärmepumpe und so dass man das das dass das jetzt ja also noch mehr machen könnte, dann käme man auf 100 bis 120 Milliarden Euro und zum Vergleich wurde genannt, das Schulbudget für ganz Frankreich beträgt nur 60 Milliarden. Damit die Schulen laufen und die Lehrer bezahlt werden. Also das schon in dem Anfangs Ding wäre es ein Drittel bis zwei Drittel des gesamten Schul-Budgets würde dafür müsste dafür verwendet werden, um die Schulen und dann haben wir noch die Krankenhäuser, auch da ist natürlich, die allermeisten Krankenhäuser, so kam das auch, ist ja auch übrigens auch bei uns, wir haben ja die gleiche Diskussion, die Krankenhäuser in Frankreich, die sind nicht klimatisiert. Und da ist auch die wer bezahlt das? Insofern ist die Frage nicht nur der der eigenen vier Wände, sondern überhaupt. des gesamten Umfeldes. Zum Beispiel dachte ich ja ich könnte ja da um die Ecke die Bibliotheken sind teils klimatisiert. Rober Sabatier, wo ich zur Sprachgruppe gegangen bin. Ja, aber dann haben die dann stand da die Bibliothek schließt früher wegen der Hitze. Vielleicht, weil sie überlastet sind oder oder vielleicht eben auch Leute das das Personal ausgefallen ist wegen der Hitze. Die haben Kinder zu betreuen oder oder Eltern , die betreut werden müssen und so weiter. Im weitesten Sinne der Hitzestress, der beschränkt sich nicht nur auf die eigenen vier Wände. Und insofern kann ich mir dann eben auch das war eine eine eindrückliche Lektion, für die nächste Zeit, für meinen nächsten Aufenthalt und natürlich auch für die weitere Planung von? Ich kann natürlich nur, wenn ich sag, ja, ich will mal hier und da nach Paris fahren, dann kann man sich sagen, so zwischen Oktober und April, das ist dann die Saison. Ist ja auch übrigens so, dass das nicht dass diese Verlagerung dass das auch nicht gewissermaßen so ohne Probleme von statten ging. Ich habe schon mal vor, das ist schon einige Jahre her. Da wurde über den die Auswirkung des Klimawandels für die großen Nationalparks in USA gesprochen. Und das eben in der Zeit der des Sommers der größten Hitze, da kommen die Leute nicht und dann könnte man sich sagen, na ja, dann kommen sie halt früher im Jahr. Aber dann erklärte jemand, diese Nationalparks da, Yellowstone oder Yosemite, wie die heißen, die werden, im Sommer brauchen die tausende von Freiwilligen oder Praktikanten und das sind in der Regel Studenten, die dann ein Ferienjob oder so eine machen in ihren in den Semesterferien. Und wenn man z.B. die Hochsaison von einem Nationalpark in März oder April legen würde, dann hätte man die Studenten nicht. Und die, da wurde halt berichtet, dass diese Parks haben, die sind ja riesig groß. Ich glaube dieser Yellowstone Park oder Yosemite, die sind so groß wie das Saarland oder sowas, die haben eine Basisbelegschaft, die den Regelbetrieb macht, aber die brauchen, wenn dann im Sommer die Touristen kommen, brauchen die halt tausende von freiwilligen, Studenten, die dann da eben Aufsicht führen und Führungen und so weiter. Also die die könnten das gar nicht aus ihrem regulären Betrieb stemmen. Das nur als ein Beispiel dafür, dass man nicht per so einfach sagt, na ja, wenn es im Sommer zu heiß ist, dann machen wir halt im Frühjahr oder im Winter. Ist nicht so einfach, weil eben die ganzen Abläufe, die sind mit anderen Abläufen verzahnt und miteinander in Beziehung gesetzt.
Ja, 16:30 Minuten. Ihr hört das Seminar auf Radio X. Am Mikrofon ist Stefan Beck live aus Studio 1 in Frankfurt. Ich hoffe, ihr seid alle dabei und nicht noch von der Hitze zu sehr Rest. Ja, wie gesagt, also ich sprach davon, dass das mir eine Lektion war. Und das ich mich natürlich frage so, was bedeutet es für meine Pläne die die so längerfristig mich in Paris niederzulassen, an Paris zu binden. Also ich dachte mir, dass im Grunde was zu kaufen, also ein Objekt da zu kaufen, das ist im Grunde schon gar nicht mehr möglich, denn man hat keine Ahnung, wie wird es nächstes Jahr, übernächstes Jahr in 3 Jahren und nachher kaufst du was und und dann merkst du es gar nicht bewohnbar. Also und wie oder nutzbar. Wie ich sagte, man kann ja vielleicht eben da noch in den eigenen vier Wänden eine Klimaanlage, aber was hast davon, wenn du dann in sozusagen irgendwo in deiner privaten Kühlbox sitzt und und man will ja was von Paris haben. Was habe ich davon, wenn ich da sitze und nur online mit irgendwas kommuniziere, denn das ist ja der eben der Punkt. Also jetzt habe ich ja hier habe ich das mich ja auch schon gefragt. Also, wo ich die letzten die die ersten Tage, als dann die Hitze aus Paris hier rüber kam, das dann bin ich da in der Wohnung habe ich den ganzen Tag in der Wohnung verbracht und was machst da, wenn die ganze Zeit da nur aufs Internet starrst. Ich habe dann angefangen, weil ich ja im Februar da hat mir, wir haben ja das Lager in Berlin aufgelöst und dann habe ich ja da Kisten von Büchern und persönlichen Gegenständen habe ich da mir aus Berlin schicken lassen und da waren da waren ja nicht nur Bücher von meinem Vater drin. Ihr erinnert euch, ich glaube, ich habe da in der Januar Sendung drüber gesprochen. Wir haben ja, ich weiß nicht, an die 20 Kisten Bücher von meinen Eltern in Potsdam da in den Schredder gegeben. Und vor allen Dingen Kunstbücher, die niemand mehr haben wollte. Und ich dachte, wir können die auch nicht nehmen, in den Massen. Und dann habe ich da im Lager die Bücher von meinem Vater, die Ernst Jünger und Stefan George betrafen, aussortiert, nicht, dass ich was damit anfanden könnte. Also Stefan George vielleicht noch. Ich habe mir ein paar Bände rausgenommen. Originalwerke, aber Ernst Jünger auf keinen Fall. Ich habe die Tage habe ich da mal in die Pariser Tagebücher von Ernst Jünger geschaut, weil ich dachte, das könnte ja ganz interessant sein auch für meine Pariserfahrung. Und tatsächlich ja, der Ernst Jünger war ja als Wehrmachtsoldat im besetzten Paris von 1941 bis 44 und hat da auch mit französischen Schriftstellern kommuniziert. Und hat dann auch über seine Spaziergänge und Erkundungen und so weiter da in den Tagebüchern berichtet. Aber wenn ich das las, dachte ich, das ist ja im Grunde vollkommen ekelhaft. Also denn die Situation, klar, der das s das für sich genommen ist es interessant, was der da schildert. Aber im Grunde ist seine ganze Situation überhaupt nicht hinzunehmen. Der ist ja da als Besatzungssoldat. Und in der Zeit sind andere Kollegen, die sind auf der Flucht oder im Exil und denen geht's da schlecht. Die sind da über die Pyrénäen. Zu dem Zeitpunkt war Walter Benjamin schon tot. Und andere waren in Mexiko oder sonst wo im Exil. Ich las die Tage ein Bericht von einem Wiener Arzt, der sich nach Bolivien retten konnte und und dann um dort als Arzt zu praktizieren in das Militär eintrat und da haben sie ihn ins Flachland, hinter die Anden in den Gran Chaco versetzt. Und das war in dem Buch war ein Foto von einer Holzhütte mit Strohdach. Und da hat er zwei Jahre ausgeharrt und musste dort eben Truppendienst, während glaube seine Frau hat da Tagebuch geführt. Die sie da Tag und Nacht von Sandflöhen gepiekt und dann nach zwei Jahren konnten sie sich nach Chile retten, und hatten dort dann ein angenehmeres Leben. Also das ist nur so eine Situation. Wie Stefan Zweig hat sich in Brasilien das Leben genommen. Und der Herr Jünger, der Schriftsteller Ernst Jünger, der führt da in in Paris das Leben eines Ästheten, kommuniziert damit. Ja. Ja. Und ich meine, das waren ja auch zu Teilen, es waren ja auch Franzosen geflohen. Ich las an einer Stelle, dass die die anfangs eben so ein bisschen überheblich über die deutschen Flüchtlinge, deutschen und österreichischen Flüchtlinge urteilten, herzogen, dass die ja als die Wehrmacht in Frankreich einfiel, plötzlich mit den mit denen über die sie vorher herzogen sprichwörtlich in einem Boot saßen. Die fanden sich plötzlich auch weder im Exil in der Karibik oder in Mexiko oder in Brasilien, Argentinien. Und die in Paris blieben, ja, das war eben auch nicht durchgehen, kann man sagen, Kollaboration, aber eben die hatten sich auch da arrangiert, wenn man natürlich in der Resistance war, aber dann hat man das sicher nicht dem Herrn Jünger erzählt, dass man in der Resistance war. Man hat eben, also, da gibt's eben natürlich es gab die Kollaboration und es waren eben auch Schriftsteller, intellektuelle Künstler in Frankreich, die sich da mehr oder weniger arrangiert haben mit der deutschen Besatzung. Manche, die das vielleicht, gibt's ja diesen Fall von dem Céline, den ja Jünger in in seinen Tagebüchern Merline nennt und der da angeblich sagt, dass die Franzosen oder die Deutschen viel zu sanft mit den Juden umgingen. Wenn die Bolschewiken in Paris wären, die würden schon zeigen, wie es das ginge. Also und muss man sich also diese Haltung, die Jünger da, dieser angeblich dieser distanzierte Beobachter, der das so kühl wahrnimmt, sozusagen der Seismograf ist einfach vollkommen ich kann es wer mir. So mache. Ich kann dann einfach nicht, dass der dann irgendwelche skurrilen Begegnungen oder irgendwelche Antiquariate besucht und wo er dann irgend so eine rare Erstausgabe und natürlich seine Käferforschungen und so weiter, das ist alles eklig. Ich da jetzt wieder gedacht, nee, ich kann jetzt nicht lesen da diese Pariser Tagebücher. Und nebenbei tut er auch noch seine Frau betrügen. Wobei er das natürlich in den Tagebüchern natürlich das ... Schade eigentlich. Also dass er in den in den Tagebüchern verschleiert er die Beziehung zu dieser Frau, die er da Doctoresse nennt. Kommt nicht vor, dass er das offen zugibt, dass er seine Frau betrügt. Also es ist eigentlich, denke ich, nee, Ernst, Jünger. Na ja, jedenfalls, aber mein Vater hat es gemocht auch den also ich will darüber, ich war früher auch habe ich zu ihm auch immer gesagt, nee, da wollte er mir auch irgendwas von Ernst Jünger schenken und ich nee, danke will ich nicht. Ist auch interessant. Als ich Kind war, da gab's, meine ich, so das stand irgendwo im Regal zwischen anderen Büchern, stand In Stahlgewittern, und wo dann diese Massen an Ernst Jüngerbüchern herkamen, das weiß ich auch nicht. Da die hat er wahrscheinlich in der Zeit, als ich schon aus dem Haus war, gekauft und auch diese diese Massen an Stefan George, da der hatte Antiquariate die haben ihm geliefert. Also das hat er gar nicht mehr so im Sinne von so so wie bei Jünger so als so so als Flaneur oder so. Sondern der Vater hat gewissermaßen schon fast ähnlich wie Aby Warburg, der so ein Förderband hatte, damit die Bücher von der Straße in sein Ha
le Bücher bestellt oder nicht liefern lassen, dass er ein Förderband brauchte. Also so so war es nicht bei meinem Vater, aber ich glaube, der hat mehr oder weniger Abonnements gehabt. Dass ihm die Antiquare, wenn sie irgendwas hatten, haben die dem das einfach geliefert. So kann ich mir das nur vorstellen, dass solche Massen da zusammenkamen. Na ja, jedenfalls in in Ehren, also im Angedenk meines Vaters versuche ich jetzt diese Bücher loszuwerden. Also falls jemand Interesse haben soll, wollte. Ich habe einen ganzen Karton mit Stefan George vorwiegend Sekundärliteratur aus diesem Georgekreis, Erinnerungen an Stefan George, Gedanken und so weiter und eben zwei ganze Umzugskisten voll mit Ernst Jüngern, Originalwerke und ebenfalls solche Begegnungen, Erinnerungen, was ich von Ernst Jünger mitbekommen habe und so weiter. Freunde, Förderer, Weggefährten. Na ja, also wie gesagt, falls jemand da Interesse haben sollte, dann meldet meldet er oder sie sich. Es geht mir gar nicht, ich will nicht viel Geld dafür. Es wäre schön, wenn es sich jemand finde, der damit was anfangen kann. Wie gesagt, im Gedenken an meinen Vater, der, also das ist mein so mein Anliegen, sonst würde das auch in den Schredder kommen. Jedenfalls für mich habe ich auch aus dem Lager mit mehrere Kisten mit Briefen, die waren im damals, die blieben in meinem Jugendzimmer und als wir dann das das Haus aufgelöst haben meiner Mutter vor 10 Jahren, im Sommer 2016 da sind die dann auch mit ins Lager nach Paris nach Paris sage ich, nach Berlin gegangen und jetzt sind die wieder jetzt sind die bei mir. Und ich kann nicht mit so vielen Kisten voll Briefen. Und dachte ich, ich denke ist auch schade, dass den Menschen. Das kurios, das geht so bis 2005 ungefähr und da ist ein Cut. Das war die Grenze. und danach ist im Grunde nur noch E-Mail und nur noch Einladungspost, wie Einladung zur Vernissage oder Jubiläum oder Trauerfälle, aber so Korrespondenz ist da da habe ich fast nichts mehr. Also ich kann mich nicht erinnern, dass mir in den letzten 10 Jahren noch jemanden Brief geschrieben hätte. Vielleicht gibt's mal meine Schwester, die hat mal Urlaubsgrüße, aber richtige, also, da habe ich in diesen Kisten da Berge, ich hatte einen 6 Jahre älteren Brieffreund, den habe ich 1983 auf einer Radtour in Passau kennengelernt. Und mit dem habe ich an die 20 Jahre Briefe getauscht. Und da das das Aber und so hatte ich zwei, drei noch andere. Und da kommt einfach was an an Substanz zusammen. Und jedenfalls ich gucke ja da auch nicht mehr rein. Ich habe jetzt auch über 20 Jahre waren die da im Lager. Und ich habe es jetzt nicht vermisst. Trotzdem, wenn die dann, wenn du dann in diese Kisten guckst und ihr sagt: "Mensch, da, dieser Freund aus Essen war das der hat in Essen gelebt und hat da Kunsterziehung studiert und der hat da jeden Brief auch noch extra gestaltet, also so die Außenseite zu einem kleinen Kunstwerk gemacht. Also ich habe jetzt gesagt mir ich fotografiere die ich ein paar die die ja mit Schreibmaschine geschrieben hat, denn man merkt auf einmal, du kannst es auch kannst ja auch die Handschrift nicht mehr lesen. Du bist es gar nicht mehr gewohnt, eine Handschrift zu lesen. Und da die fotografiere ich ab. Ich habe jetzt einfach ich habe jetzt diese Kisten durch bin ich diese Kisten durchgegangen, geguckt, was kann weg. Also dann bei manchen, ich hatte eine Freundin Schulfreundin, die ist nach Italien gegangen und von der hatte ich da auch aus den 80er und 90er Jahren Briefe, Briefe, Briefe und ich dachte mir, oh nee, ich meine, zwar nett, aber wir haben keinen Kontakt mehr. Ich habe die vor zwei Jahren habe ich sie noch mal auf dem Klassentreffen gesehen und da hat's auch nicht mehr gefunkt, schade, ich fand die immer interessant. Die hat Romanistik studiert und ist dann nach Italien gegangen. Ich fand die immer interessant. Die wusste immer, was man lesen musste und was interessant ist und so weiter. Aber merkt man , na ja, wenn das nicht gegenseitig ist, dann dann ist es dann macht man ja und habe ich eben jetzt auch auch gedacht, ja gut, das war halt mal und habe ich halt die Briefe weggeworfen, weil ich mir dachte, es macht eh keinen Sinn, das noch mal da nach Jahren, wenn das einfach nur irgendwann hörte das auf. Ich weiß auch nicht, ich glaube so in den Anfang der 90er Jahre wurden dann die Briefe weniger und weniger. Und dann hörte das einfach auf und so war das mit anderen auch. Ich hatte auch so ein so ein Schulkameraden, mit dem habe ich auch in den 80er Jahren, da haben wir uns gefühlt fühlt fast täglich, na ja, oder wenigstens einmal die Woche geschrieben und der ist dann Arzt geworden und dann irgendwann hat er Kinder bekommen, und dann hörte dies einfach auf. Und dann habe ich auch gemerkt, habe ich mir so diese Briefe angeguckt. Na ja, also das ist dann einfach so. Dann habe ich mir einen Brief habe ich mir abfotografiert als Erinnerung und dann kommen die anderen in die Kiste, also dann in in den Müll. Das ist schade, dass das gibt gewissermaßen einen Vorgeschmack. Wenn ich dann eben denke, na ja, du hast ja noch Dinge, an denen du hängst. Also meine Bücher, und ich habe ja da noch Kisten an eben mein Multitrudi, aber ich sehe im Grunde, das wird auch irgendwann auf den Müll kommen. Denn das das wer wird sich dafür interessieren? Ist ja jetzt schon kein Interesse da. Also, wenn ich mir angucke, was ich mache ja immer hier und da mal so ein da tue ich bei Menschen kommentieren, die ich nicht kenne. So und dann sieht man ja so was dabei rummkommt. Heute sogar. Da gibt's hier in Frankfurt so ein Mensch, der zu Oper, Musik und im weiteren Sin manchmal so ein bisschen zu Kunst auch postet auf Twitter. Da habe ich mich schon mal mit ihm angelegt, weil er behauptete, es gäbe eine Kunstdefinition und da da haben wir so ein kleines Schamützel ausgetragen und dann hörte das wieder auf. Und jetzt sah ich in den letzten Tagen, dass er zu politischer Kunst postet, was ja auch ein Thema von mir ist, was ich wichtig und interessant finde. Und habe ich glaube ich heute morgen was kommentiert und bislang ist nichts gekommen. Ich in der Regel ist es ja bei diesen Medien , ob Twitter, wenn ich in der in der ersten Stunde irgendwas kommt, kommt in der Regel nichts. Also, es gibt so ein paar Nachzügler, aber der der das ist einfach dieses Fire und Forget, bei diesen Dingern. Das ist ja auch die Frage so, kommt man da noch mal dran. Es gibt ja, ich habe seit einem Jahr paar Dinge, die mir wichtig erschienen auf Substack. , Das ist ja auch so ein Blogformat und da gibt's ein ein Mini Ding das heißt Notes. Dachte ich ja, du kannst ja so wichtigere Tweets, die tust du noch mal auf diese Notes, aber dann merkte ich vor paar Wochen , dass man gar nicht so einfach an so ältere Dinger drankommt. Es gibt keine Suchfunktion, du hast im Grunde nur dieses Endless Scroll und wenn du da ich habe glaube ich das habe habe ich hat mir das dann irgend wie Chat GPT ausgerechnet, dass ich da 200 Notes im letzten Jahr verfasst habe und das ist ja nicht viel, aber es ist schon echt schwierig, wenn man nur scrollen will. Denn das muss ja nachladen. Das ist ja so ein Verfahren, das quasi das Programm tut quasi den den Bereich des Scrolls abfragen und lädt dann dynamisch die Dinger nach. Und das ist natürlich anfällig. Muss mal gucken, dass hier sind schon die Kollegen , die scharren schon mit den Hufen. Ich muss heute um 16:53 aufhören. Ja, also wie gesagt, noch mal kommen wir noch mal kurz so auf Paris zu sprechen. Also, ich weiß momentan jetzt nicht, wie das nächste, wie das wann ich das nächste Mal nach Paris fahren werde und auch für wie lange. Ich bin ja auch mit meiner Schwester noch dran, mit unserem Erbe. Wir hatten letzte Woche ein Videocall mit unserem Steuerberater und da stellte sich raus, dass er immer noch nicht durch ist mit der Bewertung unseres Erbes. Ich dachte, das wäre jetzt so der letzte Schritt, wo wir noch mal alles durchgehen, aber im Grunde hat er uns nur gesagt, dass er noch nicht fertig ist und uns eine Liste schickt. will, was er noch alles von uns braucht. Und diese Liste ist auch noch gar nicht gekommen, habe ich ihm gestern noch eine Erinnerung geschickt. Also, das wird uns noch weiter beschäftigen. Diese Erbangelegenheit. Jetzt ist ja auch meine Mutter schon ein Jahr tot. Am 5. Juli war der erste Todestag und wir sind immer noch nicht dabei. Wir haben immer noch keinen Erbschein. Meine Schwester ist immerhin Testamentsvollstreckerin und kann wahrscheinlich in der Funktion dann einige von Banken oder Vermögensverwaltern Auskünfte bekommen. Na ja, aber das wird, wie gesagt, dafür habe ich Zeit reserviert und dann habe ich muss ich hier auch mal Gesundheitscheck machen. Da stehen auch paar Dinge an, habe ich auch Zeit reserviert und dann kann ich mal gucken so Mitte bis Ende des Jahres, ich meine, wenn ich wenn ich so die Zeiträume habe, da kann kann ich natürlich immer mal eine Woche nach Paris fahren. Das ist glaube ich kein Problem. Aber jetzt so wie jetzt die letzte so 5 Monate am Stück, mal gucken, nächstes Jahr 2027. Ja. Und her, ich habe mir einen daam, ich habe daraufhin habe ich hier geguckt. Einen Französischkurs habe ich beim Institut Français, das gibt's ja hier in Frankfurt, habe ich mal Pi mal Daumen ein einfach so habe ich mal ein Französischkurs gebucht. , das hatte ich mir ja auch schon so für Paris gedacht. Also diese diese Sprachgruppen, diese Atelier de Conversation, die sind ja die sind ja schön und gut und nett, aber es ist es ist die haben die Ideen fehlt einfach so die Struktur. Also reden ist ganz schön, aber es geht ja auch ein bisschen, dass die Grammatik das Vokabular und die Grammatik und da ist es vielleicht nicht schlecht, wenn ich da einfach mal so so ein bisschen strukturiert einmal die Woche 90 Minuten so ein Kurs machen, Grammatik und Verständnis und so, das ist glaube ich keine schlechte Sache. Mal gucken. Das fängt dann Anfang September an und geht bis in den Dezember. Kann man ja mal gucken. Und wenn es nichts ist, kann ich es auch ist jetzt kost nicht die Welt, dann sage ich einfach war nicht, machen wir anderes mal. Ja, also, das war für heute das Seminar auf Radio X. Das erste Mal wieder hier im Studio 1 gut gekühlt bei Radio X nach 6 Monaten. Das gucken ja die nächste Sendung live gibt's voraussichtlich erst in wieder in zwei Monaten im September, weil ich im August so ist geplant nach Schweden fahre. Da ist hoffentlich kühl und so kühler als hier. Und da werde ich dann wird dann Anfang August wird's dann Ausfallsendung geben. Ja, kurios jetzt hier mal so einmal reingehüpft und dann wieder gleich Pause verkünden. Ja, so ist es . Merkt so, ich bin nicht mehr so ganz da. Ja, wie gesagt, die nächste Sendung live, also in 2 Monaten September, das wird der 11. September 2026 sein und für heute Freitag den 10. Juli 2026 sage ich danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.


